Teil eines Werkes 
2., Tom Burke : ein Roman aus der napoleon'schen Zeit : 4. bis 6. Bändchen (1845)
Entstehung
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ſeit drei Jahrhunderten in meiner Familie waren, alle meine Hoffnungen, alle meine Ausſichten aufgab 87

Und wenn Ihr dies gethan, unterbrach ihn M'Keown haſtig,ſo habt Ihr gewußt, wofür.

Ich wußte, wofür! wiederholte der Kranke, wäh⸗ rend ein tödtliches Lächeln um ſein blaues Geſicht ſpielte und auf ſeinen weißen Lippen ſchwebte,jetzt wenigſtens weiß ich es um mein Erbgut einem Baſtard zu hinterlaſſen meinen Namen mit Schimpf und Schande zu brandmarken um als Verräther zu Grabe zu gehen und, was noch ſchlimmer iſt Hier ſchau⸗ derte er heſtig zuſammen und obgleich ſein Mund ſich etnente, kam doch kein Laut heraus; er ſank erſchöpft zurück.

War er dort, ſagte Darby zu dem Doktor mit bedeutungsvollem Nachdruckwar er dort heute Nacht?

Er war dort, verſetzte der Andere.Er meint, er habe auch noch getroffen; aber, armer Mann! er war ſchon vorher am Boden. Die Jungen trugen ihn weg. Mit dieſem Kinde geht es ſchnell, fuhr er fort, als ſein Auge auf mich fiel.

So ſeht nach ihm und verliert keine Zeit, ſagte Darby heftig;ſeht nach ihm, fügte er milder hinzu, und der Himmel wird Euch ſegnen. Hier find zwan⸗ zig Guineen in Gold es iſt Alles, was ich in die⸗ ſen acht Jahren zuſammengeſpart habe da, ſie find für Euch, nur rettet ſein Leben.

Der alte Mann kniete neben mir nieder, zerſchnitt mit einer Scheere die Binde, die mit geronnenem Blute meine Seite umgab, und unterſuchte meine Wunde. Darauf folgte ein kaltes, krankhaftes Gefühl, eine Art Ohnmacht, und ich konnie nichts von dem mir ſo nahen Geſpräch hören. Hie und da durchzuckte mich ein ſte⸗ chender Schmerz, aber außer dieſem hatte ich wenig Bewußtſein. Endlich ſah ich, gleich Einem, der aus einem ſchweren Schlummer erwacht, mit umnebelten