Teil eines Werkes 
2., Tom Burke : ein Roman aus der napoleon'schen Zeit : 4. bis 6. Bändchen (1845)
Entstehung
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wirken, und ſie begnügte ſich mit einem leiſen, klagenden Wandrmel während ſie im Gange hinter uns her⸗ wankte.

Die kalte Straßenluft und die Raſt hatte mich ge⸗ ſtärkt und ich war im Stande, Darby zu folgen, der durch manchen Gang und mehr als eine Treppe vor⸗ anging.

Hier iſt's, flüſterte das Kind, indem es an der halb offen ſtehenden Thüre eines Zimmers hielt.

Wir machten ſtille Halt und lauſchten dem Athmen eines Mannes, das kurz, von Stöhnen und Aechzen unterbrochen, die Nähe des Todes anſagte.

Geh' hin, rief eine tiefe, dumpfe Stimme, wo⸗ rin ein gewiſſer Eifer ſich ausdrückte;bald wirſt Du keinen Huſten mehr haben..

Der Kranke gab keine Antwort, ſondern ſein be⸗ ſchleunigtes Athmen ſchien anzudeuten, daß er eine un⸗ gewohnte Anſtrengung machte; endlich ſprach er, aber bei ſeiner ſchwachen, heiſeren Stimme konnten wir die Worte nicht verſtehen. Der Andere hingegen ſchien ſeiner Rede zu lauſchen und warf nur hie und da ein⸗ filbige Worte dazwiſchen. Endlich wurde Alles ſilll.

Geh' jetzt hinein, flüſterte Darby dem Kinde zu, ich folge Dir.

Das Mädchen öffnete leiſe die Thüre und ging hinein, gefolgt von MKeown, der jedoch nur einen Schhritt im Zimmer vorwärts that, als ob er zweifle, welch ein Empfang ihm würde.

Bei dem unſtäten Lichte eines flackernden Holzfeuers bemerkte ich, daß im Winkel eines dunkeln Zimmers auf einem elenden Bette ein kranker Mann lag; neben ihm ſaß auf einem niedrigen Stuhl ein Anderer, das Haupt gebeugt, um den leiſen Athem zu belauſchen, den der Sterbende zuweilen holte. Das ſchwere Schnarchen von Andern lenkte meine Blicke nach einem entfernteren Orte des Zimmers, wo ich drei Männer auf der Flur