Teil eines Werkes 
2., Tom Burke : ein Roman aus der napoleon'schen Zeit : 4. bis 6. Bändchen (1845)
Entstehung
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baarfußigen Kindes die Gaſſe daherkommen, und in

gleichem Augenblick näͤherte ſich ein kleines Mädchen

der Thüre; es trug eine Schale in der Hand und hielt

ſe ſorgfältig, um nichts zu verſchütten: als ſie ſich der

hüre näherte, ſchien ſie ungewiß, was ſie machen ſollte,

und klopfte endlich, nachdem ſie Muth gefaßt zu haben ſchien, zweimal mit ihren Knöcheln an.

Kennſt Du mich nicht, Nora? ſagte Darby, mkennſt Du nicht Darby, den Pfeifer?

Ah, Mr. M'Keown, ſeid Ihr es? Ach, ich be⸗ ſorge, wir kommen dieſe Nacht nicht leicht hier ein. Mr. Fortescue liegt im Sterben und Doktor Kenagh Pann ihn nicht verlaſſen. Da bring ich etwas für ihn, aber

Liebe Nora, ſagte Darby,ich hab' ein Ge⸗ heimniß für Fortescue und muß ihn ſehen, bevor er ſtirbt. Hier iſt eine Krone, mein Schatz, ſage aber Niemand, daß ich ſie Dir gegeben. Hier bückte er ſich und flüſterte ihr ſchnell einige Worte ins Ohr.

Werda? unterbrach die Stimme der Hexe von

innen.

Ich, Nora, ſagte das Kind kühn.

Biſt Du allein Siehſt Du Jemand um die Thüre herum?

Keine Seele; laßt mich ein, es iſt ſo kalt.

Schnell denn herein, ſagte die Hexe, indem ſie ſorgfältig die Thüre öffnete und nur ſo weit, um das Kind durchzulaſſen aber im gleichen Augenblick ſtieß Darby ſeinen Fuß vor, ſchlug die Thüre auf, ſchleppte mich hinein und ſchloß die Thüre hinter ſich zu. Das

heftige Gekreiſche der Here blieb jetzt ſo unbeachtet,

wie Darby's eigene Bemühungen vor einer halben Stunde.

Ruhig, ſag' ich. keinen Laut! oder bei der Seele des Mannes, der jetzt im Sterben liegt, ich jage

Euch eine Kugel durch den Kopf. Das Vorzeigen eines Piſtolenlaufes ſchien zu