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„Werda?“ rief eine barſche, aber ſchwache Stimme von innen. 3
„Ich bin's, Molly— Darby M'Keown. Macht ſchnell auf, um's Himmels willen— hier iſt ein junger Gentleman, der ſich zu Tode blutet.“
„Huh! der Herr hier im Haus iſt ſo gut als je und reist ſchnell,“ ſagte die Hexe.„Tragt ihn nur fort, er bekümmert ſich jetzt nicht für einen Königslohn um ihn.“
„Ich breche die Thür' ein,“ ſagte Darby mit einem ſchrecklichen Fluch,„wenn Ihr nicht aufmacht.“
„Ha, ha, ha!“ lachte die Hexe.„Wenn Ihr Darby M'Keown wäret, ſo wüßtet Ihr wohl, wie leicht das
iſt— probirt's nur— probirt's nur! Eichenholz und
Nägel werden wohl noch gegen Euch halten.“
„Sieh,“ ſagte Darby flüſternd—„ſieh, Molly, hier ſind fünf Goldguineen für Euch, wenn Ihr uns einlaßt— es ſteht das Leben eines Menſchen auf dem Spiel, und ein ſolches, für das ich das meinige zwei Mal geben würde.“
„Und wenn Ihr mir vierzig bötet,“ verſetzte ſie, „ſo dürfte ich's nicht thun. Ihr wißt nicht, was für Kummer dieſe Nacht hier iſt. Dan Fortescue geht, ich komme, ich komme,“ murmelte ſie, als man ihr von innen einige Male zurief, und dann ſchwankte ſie, ohne weiter auf uns zu hören, zurück und ließ uns wieder allein.
„Nun, da muß dies helfen,“ ſagte Darby, indem er ein paar Schritte zurücktrat und dann mit ſeiner Schulter aus Leibeskräften gegen die Thüre ſtieß; aber ob er gleich ein ſtarker Mann war und obgleich von dem gewaltigen Stoße jedes Fenſter raſſelte und zitterte, ſo widerſtanden die ſtarken Balken doch und gaben nicht im Geringſten nach.„Es hilft auch nichts, durch das Schloß zu feuern,“ ſagte er in einem Tone der Ver⸗ zweiflung.„Heiliger Joſeph, was iſt zu thun!“
Als er ſo ſprach, hörte man den leichten Tritt eines


