gesanbruch müſſen wir ſchon weit ſein; und glücklich, wenn wir die Mittel dazu haben.“
Ich wankte dahin wie ein Traumwandler, wenn ſchreckliche Bilder ihn umgeben und fürchterliche Ge⸗ danken ihn umdrängen, während doch noch ein Hoff⸗ nungsſchimmer ihn aufrecht hält und er halb fühlt, daß die Schrecken vergehen und ſeine Seele wieder zur Ruhe gelangen werde. Was iſt's? Was hat ſich ereignet? war die ſtets aufſteigende Frage, während ich hörte, wie Darby auf dem dunklen Gange und den noch dunk⸗ leren Treppen nach dem Weg taſtete.
„Nehmt Euch jetzt zuſammen,“ ſagte er flüſternd, „wir ſind am Thore.“
„Wer da?“ rief die Schildwache.
„Gut Freund,“ ſagte Darby, mit verſtellter Stimme für mich antwortend, während er ſich hinter mich ſtellte. Die ſchweren Riegel wurden zurückgeſchoben und ſchon fühlte ich die kalte Straßenluft an meiner Wange.
„Wohin jetzt?“ ſagte ich mit einem traumhaften Bewußtſein, daß nun ein ſicherer Ort aufgeſucht werden mußte, ohne recht zu wiſſen, warum.
„Stützt Euch auf meinen Arm und ſprecht nicht,“ ſagte Darby.„Wenn Ihr bis zum Ende des Quais gehen könnt, ſind wir Beide in Sicherheit.“ Ich ſchritt zu, ohne weiter zu fragen und faſt ohne zu denken, obgleich Darby im Vorübergehen mit verſchiedenen Per⸗ ſonen ſprach, ſo hörte ich doch nicht, was ſie ſagten, und nahm keine Notiz von ihnen.


