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„So viel Ihr wollt,“ ſchrie Bubbleton,„fünfzig — hundert— fünfhundert.“
„Sei es denn fünfhundert; ich nehme Sie beim Wort,“ ſagte Crofts kalt, ein Notizenbuch aus ſeiner Taſche ziehend.
„Nein, nein,“ unterbrach Hilliard,„Bubbleton, ſo arg dürfen Sie's nicht treiben; fünf— zehn— zwan⸗ zig, wenn Ihr wollt, aber zu einer ſolchen Wette ſtehe ich nicht ein.“
„Wohl denn, wenn Sie nicht mehr als zwanzig ſetzen dürfen,“ erwiederte Crofts hochmüthig,„hier iſt mein Satz;“ mit dieſen Worten warf er eine Note auf den Tiſch und ſah Bubbleton an, als erwartete er, dieſer werde ein Gleiches thun.
Ich ſah die Verlegenheit meines armen Freundes und ſpielte ihm, ohne meinen Platz zu verlaſſen, ſchwei⸗ gend eine Note in die Hand; ein Druck von ſeinen Fin⸗ gern war die Antwort und im nämlichen Augenblick warf er das verkrümpelte Stück Papier hin und rief: „Nun los!“
Crofts rückte ſogleich ſeinen Stuhl an den Tiſch und begann mit äußerſter Kaltblütigkeit ſeine Karten zu ordnen; während die andern, hoch geſpannt auf den Stich, ohne zu ſprechen, auf die Karten ſahen. Ich hielt dieß für eine gute Gelegenheit für Darby, zu ent⸗ wiſchen, hob leiſe meine Hand auf und deutete auf die Thüre. Darby, der nur den günſtigen Augenblick ab⸗ gewartet hatte, ſchlich ſich ſachte hin; kaber während ſeine Hand das Schloß berührte, warf Crofts ſeine Augen auf mich, dann in einem Halbkreis herum und gab zu verſtehen, daß er das Manöver bemerkt habe. Das Blut ſtieg mir ins Geſicht und ob ich gleich die Thüre hinter dem Pfeifer geſchloſſen ſah, konnte ich mich doch nicht von meiner Verlegenheit und von der auf mir laſtenden Furcht erholen, Crofts möchte das Ge⸗ heimniß von Darby's Verkleidung durchſchaut und etwas zu meinem Nachtheil daraus gefolgert haben.


