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wenn ich Euch dieſe Warnung gebe.— Gott weiß, ob Ihr ſie beherzigen werdet:— Ihr haltet Euch für ſicher, ſeitdem Ihr unter den Soldaten ſeid— Ihr meint, ſie trauen Euch und Barton's Auge wache nicht mehr über Euch— Kein Wort, das Ihr ſaget, ohne daß es aufgezeichnet— kein Mann, den Ihr ſprechet, ohne daß er überwacht wird! Ihr wiſſet es nicht, aber ich weiß es. Es gehen in Irland mehr Leute beim Wein an den Galgen, als mit der Pike in der Hand. Hütet Euch vor Euern Freunden, ſage ich.“
„Ihr thut ihnen Unrecht, Darby, und thut mir Unrecht. Nie habe ich hier von einem Einzigen ein Wort gehört, welches das ſtolzeſte Herz unter uns ver⸗ letzen konnte.“
„Wozu ſollten ſie das?— wozu brauchen ſie das? Sind wir nicht drunten, drunten— werden wir nicht gehetzt wie wilde Thiere? Wo iſt ein Dach, das uns Schutz gewährt? Wo der Weg, wo wir ſicher ſind? Dürfen wir, wenn wir Jemand begegnen, nur„Gott grüß' euch“ ſagen, ohne ſogleich dafür in Unterſuchung gezogen zu werden? Es iſt kein Wunder, daß ſie Mit⸗ leid mit uns haben— auch das härteſte Herz muß zu⸗ weilen ſchmelzen.“
„Was mich betrifft,“ ſagte ich, denn es war nutz⸗ los, weiter mit ihm ſtreiten zu wollen,„ſo ſind meine Wünſche noch ſo warm für die Sache, als am Tage unſerer Trennung; aber mein Auge iſt auf Frankreich gerichtet——
„„Ja, und warum nicht? Ich erinnere mich der Zeit, da Euer Auge flammte und Eure Wange glühte, wenn Ihr davon ſprachet.“
„Ja, Darby,“ ſagte ich nach einer Pauſe,„auch wäre ich jetzt nicht hier, wären nicht die einzigen Mit⸗ tel, die ich beſaß, um mich in franzöſiſchen Dienſten vorwärts zu bringen, unglücklicher Weiſe für mich ver⸗ loren gegangen.“


