Teil eines Werkes 
2., Tom Burke : ein Roman aus der napoleon'schen Zeit : 1. bis 3. Bändchen (1845)
Entstehung
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3 4 8 die Dienſte eines Landes treten, das auf mein Geburts⸗ land ſo himmelſchreiendes Unrecht gehäuft hat.

Lauter dummes Zeug und Unfinn, ſchrie Bub⸗ bleton.Wer zum Teufel kämmert ſich um Politik, Lieber wollt ich für meinen Gewürzhändler Feigen, oder für meinen Tabackskrämer Schnupftaback verkaufen, als

mir den Kopf ſchwer machen, und das Königreich für

Billy Pitt regieren. Er wird dafür bezahlt; das

iſt ſein Geſchäft, nicht meines. Nein, nein, mein Junge, treten Sie zu uns Sie ſollen unſer Burke ſein

wir werden einen glorreichen Feldzug gegen die

Yankees beſtehen, ich will Sie die Seneka⸗Sprache leh⸗

ren und wir wollen durch die indianiſchen Niederlaſſun⸗ gen ſtreifen. Inzwiſchen eſſen Sie heute am Regiments⸗ tiſch zu Mittag; morgen haben wir ein Pickenick bei

Dargle; am nächſten Tage was zum Teufel

ſoll am nächſten Tage ſein? o, ha, am nächſten

Tage eſſen wir alle mit Ihnen zu Mittag. Nichts Stei⸗

fes oder Förmliches eine ſtille, ruhige Mahlzeit für ſechzehn, ich will ſchon Alles beſorgen.

Gegen ſolch ein Argument war kein Widerſtand möglich, und ſo willigte ich ohne weiters ein, tröſtete mich aber mit dem ſtillen Gelübde, komme was da wolle, Irland am Tage nach meiner Diner⸗Partie zu verlaſſen.

Unter welcher Maske, mit welcher Geſchichte über meinen Rang, Reichthum, Familieneinfluß Bubbleion es für geeignet hielt, mich ſeinen Waffenbrüdern vor⸗

zuſtellen, kann ich nicht ſagen; aber nichts konnte gü⸗ tiger, nich's herzlicher ſein, als die Art, wie ſie mich empfingen; und obgleich ich einige Schwierigkeit hatte, auf Fragen zu antworten, welche fehlerhaften Vorſtel⸗ lungen über meine Lage und Anſichten entſprang, ſo folgte ich doch ſo gut ich im Stande war dem von meinem erfinderiſchen Freund geſponnenen Faden, deſ⸗ ſen Vorſtellungen, ſo vermuthete ich, von ſeinen alten