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„Ei, da möchte Einem doch das Herz brechen!“ rief ſie, als ein hartnäckiger Knoten alle weiteren Fort⸗ ſchritte ihrer Arbeit hemmte. In dieſem Augenblick geſchah es, daß die Schnur, auf die ich mich aus Un⸗ achtſamkeit etwas zu ſchwer lehnte, nachgab, und der Vorhang ſiel platſchend auf die Flur herunter. Sie ſprang erſchrocken zurück, und während eine leichte, vorübergehende Röthe ihre Wangen überflog, ſtarrte ſie mich halb erzürnt an und rief dann—„Nun, ich hoffe, Sie haben Gefallen an mir?“
„Ja, das hab' ich,“ verſetzte ich ſchnell gefaßt— „und wem ſollten auch Sie nicht gefallen?“
Ob es die Naivetät meines Geſtändniſſes oder meine Jugend oder beides war, kann ich nicht wohl ſagen; aber ſie lachte herzlich über meine Worte und warf ſich in einen Stuhl, um ſich auszukichern.
„Demnach ſcheint es, wir waren Nachbarn,“ ſagte ich.
„Und wenn wir es waren,“ verſetzte ſie ſchelmiſch, „ſo war dieß jedenfalls nicht die übliche Art, die Be⸗ kanntſchaft zu eröffnen.“
„Sie vergeſſen, wie es ſcheint, daß ich mein Ge⸗ biet nicht verlaſſen habe.“
„Ei, ich wollte, Sie thäten es, wenn Sie gut ge⸗ nug dazu wären, mir von einem verwünſchten Knopfe zu helfen: da iſt einer, worüber meine Geduld und meine Nägel brechen.“ 3
Ich wartete keine weitere Einladung ab, ſondern ſchritt flugs über die Grenze— während ſie, vom Stuhle aufſtehend, mir ihren Rücken zukehrte und mit ihren Fingern auf das chaotiſchſte Gewirre von Knoten, Welecten und Verwicklungen zeigte, das ich je geſehen atte. 3 „Sie ſind Burke, denk' ich,“ rief ſie aus, als ich meine Arbeit begann. 3 „Ja, ich bin Burke.“
„Nun, Onkel Tony erzählt feine Geſchichten von


