Teil eines Werkes 
2., Tom Burke : ein Roman aus der napoleon'schen Zeit : 1. bis 3. Bändchen (1845)
Entstehung
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möchte lieber für mich ſelbſt urtheilen, und möchte nicht einmal, daß Mr. Baſſet für mich entſchiede, ob ich gleich gerne geſtehen will, daß ſein Scharfſinn den doppelten Vortheil der Erfahrung auf beiden Seiten der Frage hat.

Bei dieſen Worten wurde ſein Geſicht faſt ſchwarz⸗ blau, und ſeine weißen Lippen zuckten vor Leidenſchaft. Er hatte keine Ahnung, daß ich mit ſeiner Geſchichte bekannt war, und wußte, wie er durch bezahlte Mit⸗ theilungen an die Regierung ſeinen Schulkameraden und Wohlthäter aufs Schaffot gebracht hatte.

Hören Sie, fuhr ich mit neuem Muthe fort, als ich den Eindruck meiner Worte ſah.Es liegt nicht in Ihrem Intereſſe, mich zu beleidigen, wie ſehr es auch Ihr Wunſch ſein mag. Wäre kein für beide gleich vortheilhafter Vergleich möglich? Wir geben keine angenehmen Geſellſchafter für einander ab. Nach dem Willen meines Großvaters gehört mir einiges Vermögen.

Es find, glaub' ich, 500 Pfund, ſagte Baſſet mit ſchlauem Nachdruck, als ob er die Wendung, lheihe die Unterhaltung jetzt genommen, nicht ver⸗ werfe.

Gut denn, was wollen Sie noch mit jenem Ver⸗ trage? Sie ſetzen, wie mir ſcheint, keinen gar hohen Werth auf meine Dienſte. 4

Ich ſehe, Sie vergeſſen, ſagte er,daß ich für Ihr künftiges Erſcheinen vor Gericht verantwortlich bin.

Wenn ich mich nicht irre, Mr. Baſſet, ſo wurde keine Bürgſchaftsſumme feſtgeſetzt. 1

Sehr wahr, Sir, ſehr wahr; aber ich verpflichtete mich perſönlich gegen den Anwalt, ich bin mit meiner Ehre verantwortlich. 1

Gut, gut; geben Sie mir 200 Pfund, verbren⸗ nen Sie dieſen verwünſchten Vertrag

Zweihundert Pfund! Bilden Sie ſich denn ein, daß Sie im Beſitz dieſes Vermächtniſſes ſind? Aller