Teil eines Werkes 
2., Tom Burke : ein Roman aus der napoleon'schen Zeit : 1. bis 3. Bändchen (1845)
Entstehung
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Heim! wiederholte er mit höhniſchem Lachen eheim! Und wo ſoll denn das ſein, Bürſchchen?

Schämen Sie ſich, Baſſet, ſagte der Geiſtliche, ſprechen Sie nicht ſo mit ihm. Mein kleiner Mann, Sie können heute nicht heim gehen, Mr. Baſſet wird Sie für einige Tage mit ſich nehmen, bis der letzte Wille Ihres Vaters und ſeine Wünſche in Betreff Ih⸗ rer bekannt find.

Ich gehe heim, Sir, ſagte ich, aber in ſanfterem Tone und mit Thränen in den Augen. 3

Gut, gut, laßt ihn heute heim, es mag ſein ar⸗ mes Herz erleichtern. Hören Sie, Baſſet, ich will ihn ſelbſt zurück bringen. 66 Ich drückte ſeine Hand und küßte ſie über und über. 3 Von Herzen einverſtanden! rief Baſſet.Ich werde morgen hinkommen und ihn holen; dann fügte

er in leiſerem Tone hinzu:aber bis dahin wird Sie Ihres ee ſchmerzlich gereuen. 4

emühungen des würdigen Geiſtlichen, aus meiner Betäubung mich zu erwecken oder zu unterhal⸗ ten, ſchlugen fehl. Er brachte mich nach ſeinem Hauſe, wo er glaubte, daß unter ſeinen eigenen glücklichen Kindern mein Herz der Sympathie meines Alters nach⸗ geben würde; aber ich verlangte zurück ich ſehnie mich, ich wußte nicht warum, nach meiner kleinen Kam⸗ mer, um dort mit meinem Schmerz allein zu ſein. Vergebens verſuchte er jeden Troſt, den ihn ſein güti⸗ ges Herz und ſeine Lebenserfahrung gelehrt hatte. Gerade die Fröhlichkeit, die ich vor Augen ſah, erin⸗ nerte mich nur an meinen eigenen Zuſtand, und um ſo inſtändiger bat ich um Rückkehr.

Es war ſpät, als wir vor das Haus kamen, dem bereits die geſchloſſenen Fenſterläden ein trauriges und ödes Anſehen gegeben hatten. Wir klopften einige Mal, bevor Jemand kam, und endlich erſchienen zwei