Teil eines Werkes 
14. bis 18. Bändchen (Schluß) (1846)
Entstehung
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emporloderten, alles das machte einen gewiſſen ſeltſamen, beinahe unheimlichen Eindruck; aber dennoch zeigte Luch ganz und gar keine Furcht. Es iſt wahr, ſie drückte meine Hand etwas feſter, aber ihre ſchönen Wangen glühten vor Vergnügen, ihre Augen ſtrahlten, und als das rothe Licht auf ihre lieblichen Züge ſiel, wie man⸗ ches herzliche, tiefgefühlte Segenswort, wie manches feurige Lob erſcholl nicht da aus der Menge!

Ei, ei, Gott ſegne Sie! Welch ſchöne blaue Augen ſie hat! Schau ſie einmal an, Mary, ſind ſie nicht wie die Augen in einem Pfauenſchwanze? Möge nie der Kummer Falten in dieſe ſchönen Wangen brin⸗ gen! Mögen alle Heiligen ſie beſchirmen! Ihr Mund iſt wie eine Moosroſe. Seyen Sie gut gegen ſie, Ew. Gnaden; denn ſie iſt ein Edelſtein; hol mich der Teufel, Mr. Charles hat ſich was Schönes ausgeſucht!

Wir fuhren langſam weiter; während die Haufen immer dichter wurden, bis wir auf dem Marktplatze an⸗ langten. Hier kam die Prozeſſion zum Stehen und an gewiſſen Bewegungen um mich her konnte ich merken, daß man ſich Mühe gab, ein Stillſchweigen zu Stande zu bringen.

Bst da! Halt doch Dein Maul! Sey ſtill, Paddy. Donnerwetter, Molly Blake, halt mich jetzt nicht auf; wir wollen hören, was Sr. Ehrwürden ſpricht, ſtellt ihn auf das Faß! Habt Ihr keinen Stuhl für den Pfarrer? Schnell, holt einen Tiſch von Mat Haley hier, ehrwürdiger Vater hier, Herr Paſtor. Nehmt Euch doch in Acht, Ihr werdet den heiligen Mann mit Euern Fackeln anzünden.

Ich bemerkte jetzt, daß mein würdiger alter Freund, Vater Ruſh, mitten unter dem Haufen ſich befand und zwiſchen den Händen eine geſchriebene Rede hielt, ſo lange wie der Schwanz eines Papierdrachens.

Nur ſachte, ſachte, Ihr Kannibalen! Wer reißt mich da am Rock? Helfet mir hinauf nur recht feſt ſo, ſo!