Teil eines Werkes 
14. bis 18. Bändchen (Schluß) (1846)
Entstehung
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Endlich raffte ich mich aus meinen Träumereien auf, zeigte Lucy einige Punkte in der Landſchaft und machte ſie auf Stellen aufmerkſam, mit deren Namen ſie ſchon ſeit einiger Zeit vertraut war, als auf einmal ein lauter Jubel die Luft durchbebte und eine Maſſe Landvolk, wohl etliche Hunderte an Zahl, meinen Wagen um⸗ ſchwärmten. Einige ſchwangn Kienfackeln, andere tru⸗ gen kunſtloſe Fahnen, aber alle bezeugten die glühendſte Freude, als ſie uns willkommen hießen. Die Pferde wurden plötzlich ausgeſpannt und ihre Stelle jetzt von Leuten jedes Alters und Geſchlechts eingenommen, welche uns raſch durch die belebten Straßen des von Freuden⸗ feuern beleuchteten Ortes zogen.

Hügel von Torf, Fichtenholz und Theertonnen lie⸗ ßen ihre röthliche Flammen emporwirbeln, während Hunderte von wilden, aber hochvergnügten Geſichtern dieſelben umſchwirrten, bald fröhlich im Chore tanzend, bald wie toll durch das Feuer ſpringend und die Brände auseinanderſchleudernd. Auch Pfeifer ſaßen auf Wägel⸗ chen oder Torfkarren, und ſogar von den Dächern herab erklangen luſtige Töne; die Wimpel der kleinen Fiſcher⸗ nachen flatterten im Winde und ſchienen in die allge⸗ meine Freude einzuſtimmen. Ueber der Thüre des Dorf⸗ wirthshauſes aber prangte ein glänzend beleuchtetes Transparent, auf welchem man das Haupt der O'Mal⸗ ley's erblickte, wie es eine höchſt dürftig gekleidete Lady an den Fingerſpitzen hielt; ob inzwiſchen dieſes Dämchen den Genius des Weſtens oder meine Frau vorſtellen ſollte, wagte ich nicht zu erfragen.

Wenn der Willkomm etwas rauh war, ſo war er doch jedenfalls herzlich. Freundliche Wünſche und Seg⸗ nungen ſtrömten uns von allen Seiten zu und unſer eigenes Glück bekam eine glänzendere Farbe durch die ſtrahlenden Blicke, die uns umleuchteten. Die Scene war wild und der Schein der rothen Torffeuer, die wahnfinnigen Geberden, das tolle Jubelgeſchrei, die zackigen Flammen, die da und dort mitten im Dunkel