Teil eines Werkes 
14. bis 18. Bändchen (Schluß) (1846)
Entstehung
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Nein, nein, Lucy, rief ich leidenſchaftlich,ich will mich nicht täuſchen, ich will nicht mehr fordern, als Sie geben können. Leben Sie wohl!

Noch einmal und zum letzten Male drückte ich ihre Hand an meine Lippen und meine heißenThränen floſſen darauf. Ich wandte mich um zu gehen und nur noch einmal wollte ich ſie anſehen. Unſere Augen begegneten ſich, ich kann nicht ſagen, wie es kam, aber im Nu war die Richtung meiner Gedanken eine ganz andere geworden. Ihr Auge ſtrahlte mich ſanft und zäértlich an, ihre Hand drückte die meinige und ihre Lippen flü⸗ ſterten meinen Namen.

In dieſem Augenblick flog die Thüre auf und Sir George Daſhwood trat ein. Lucy warf einen flüchtigen Blick auf ihren Vater und ſank dann ohnmächtig in meine Arme.

Gott ſegne Dich, mein Sohn, ſprach der alte General, indem er ſich ſchnell eine Thräne aus dem Auge wiſchte;jetzt bin ich in Wahrheit ein glücklicher

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Hundertzweiundzwanzigſtes Kapitel. Schluß.

Die Sonne war ſeit einer halben Stunde unter⸗ gegangen; ſchon miſchten ſich dunkle Schatten mit dem dämmernden Zwielichte, als wir an einem lieblichen Juliabend das Städtchen Portumna erreichten; ich ſage wir, denn Lucy war bei mir. In den letzten Stunden hatte ich wenig geſprochen; Gedanken an die vielerlei Gemüthsſtimmungen, in welchen ich dieſen Weg ſchon zurückgelegt, beſchäftigten mein Gemüth, und wenn hie und da ein wohlbekanntes Geſicht an uns vorüber kam, ſo hatte ich kaum Zeit mich ſeiner zu entſinnen.

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