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ich durch den Antrieb, den ich Ihnen für Ihr Leben gegeben haben ſoll, meine Schuld beſſer bezahlt habe, als mit all der Freundſchaft und Hochachtung, die ich Ihnen widme. Wenn Sie wirklich durch meine Veran⸗ laſſung Soldat geworden ſind, wenn meine wenigen zu⸗ fälligen Worte in Ihrer Bruſt dieß Feuer des Ehrgeizes entzündet haben, das Sie als ein Leitſtern zu Ehre und Ruhm geführt, dann bin ich in der That ſtolz.“
„Ach, ach, Luey— Miß Daſhwood wollte ich ſagen— verzeihen Sie, wenn ich ſelbſt nicht weiß, was ich ſpreche. Hat meine Laufbahn erfüllt, was ſie ver⸗ ſprach? Für Sie, nur für Sie allein, um Ihre Nei⸗ gung, Ihr Herz zu gewinnen, bin ich Soldat geworden; Strapazen, Gefahren, ja den Tod ſelbſt habe ich nicht geſcheut, denn mich hielt der Gedanke aufrecht, daß ich Ihnen nicht gleichgültig ſey, daß Sie Mitleid mit mir haben; und nun, und nun— ¹
„Und nun,“ ſagte ſie, während ihr Auge mit einer wahren Fluth von Zärtlichkeit über mir ſtrahlte,„darf es für Nichts geachtet werden, daß mein Herz glühte über Triumphe, die ich leſen, aber nicht mitfeiern durfte? Will es Nichts heißen, daß Sie meinen Stunden ein⸗ ſamen Nachdenkens jene glühende Begeiſterung für die glorreiche Laufbahn mitgetheilt haben, die meinem Ge⸗ ſchlechte verſchloſſen iſt? Ich bin Ihnen in meinen Ge⸗ danken über die brennenden Ebenen der Halbinſel, durch die langen Stunden trübſeliger Nachtmärſche, ja ſelbſt bis auf das Schlachtfeld gefolgt. Ich habe an Sie pedacht⸗ habe von Ihnen geträumt, habe für Sie ge⸗
etet.
„Ach Lucy, aber mich nicht geliebt.“
Dieſe Worte ſprach ich mit einem Ton, als ob mein Herz zerſpringen müßte. Ihre Hand, die auf der meinigen lag, zitterte heftig; ich drückte meine Lippen darauf, aber ſie bewegte ſich nicht; ich wagte aufzu⸗ blicken; ihr Geſicht war abgewandt, aber der wallende Buſen verrieth ihre Aufregung.
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