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„ich hoffte kaum Ihnen vor meiner Abreiſe noch die Hand drücken zu können.“
„Sagen Sie mir doch, was das Alles bedeuten ſoll, Fred, ich befinde mich in einem Labyrinth von Zweifeln und verſtehe kein Wort von dem, was um mich her vorgeht.“
„Wahrhaftig, mein Freund, ich habe wenig Zeit zu Erklärungen. Ein Mann, der geſtern bei Waterloo war, morgen ſich verheirathet und in einer Woche nach Indien abgeht, hat alle Hände voll zu thun.“
„Oberſt Power,“ ſagte Lord Clancarty, zu mir ge⸗ wendet,„Sie werden die Güte haben, Ihren Namen hieher zu ſetzen“
„Wenn Sie erlauben wollen,“ verſetzte Fred,„ſo werde ich mich ſelbſt vertreten.“ 3
„Iſt das alſo nicht der Oberſt? Ei zum Henker, ich habe ihm ſchon eine Viertelſtunde lang Glück gewünſcht.“
Ein lautes Gelächter der ganzen Geſellſchaft, wor⸗ an, wie man ſich leicht vorſtellen wird, ich allein keinen Theil nahm, folgte auf dieſe Erklärung.
„Sie ſind alſo nicht Oberſt Power, Sie wollen ſich alſo nicht verheirathen?“
Ich ſtammelte etwas, dann aber beugte ich mich beſchämt und verwirrt, um das Papier zu nnterzeichnen. Kaum hatte ich das gethan, als die Geſellſchaft von Neuem in ein ſchallendes Gelächter ausbrach.
„So wahr ich lebe, Nichts als Mißgriffe und Ver⸗ wirrung,“ ſagte der Geſandte, indem er das Papier um⸗ herreichte.
Wie groß war meine Beſchämung, als ich entdeckte, daß ich ſtatt meines eigenen Namens Lucy Daſhwood geſchrieben hatte. Jetzt konnte ich es nicht mehr aus⸗ halten; das Lachen und die Witzeleien meiner Freunde ſchnitten mir wie der grauſamſte Spott in das reizbare, wunde Herz. Ich ergriff meine Mütze und ſtürzte aus dem Zimmer. Ich wollte mich von allen entfernen, die mich kannten; ich ſehnte mich meine unruhigen Gedanken


