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viche wiſend⸗ wer von uns beiden wahnſinnig gewor⸗ den ſey.
„Wirklich eine allerliebſte Dame, ich habe ſie ge⸗ ſehen,“ ſprach der Lord, indem er die Thüre eines klei⸗ nen Zimmers öffnete und mir winkte ihn zu folgen. Der Tiſch war mit Papieren und Schreibmaterialien überdeckt, aber bevor ich Zeit hatte, um eine Erklärung des ſeltſamen Geheimniſſes zu bitten, fügte er hinzu: „Ah ich vergaß, es müſſen Zeugen dabei ſeyn; warten Sie einen Augenblick.“
Mit dieſen Worten verließ er das Zimmer, wäh⸗ rend ich verblüfft und wie vom Schlage gerührt. ſchwan⸗ kend zwiſchen Furcht und Hoffnung daſtand. Ich fürch⸗ tete jeden Augenblick, meine freudigen Erwartungen möchten ſich als bittere Täuſchungen erweiſen und konnte mir durchaus nicht erklären, wie das Glück mich auf einmal begünſtigt haben ſollte.
Während ich von ſolch bangen Zweifeln gequält wurde, öffnete ſich die Thüre und die Senhora trat ein. Sie ſah ein wenig blaß aus, aber darum nicht weniger ſchön als immer und auf ihren Zügen lag ein gewiſſer Ernſt der ihre Liebenswürdigkeit noch erhöhte.
„Ich hörte von Ihrer Ankunft, Chevalier, und lief die Treppe hinab, um Sie zu begrüßen. Vielleicht ſehen wir uns lange Zeit nicht wieder.“
„Wie ſo, Senhora? Sie werden uns doch nicht verlaſſen wollen?“
„Dann haben Sie alſo Fred noch nicht geſprochen? uif ich vergaß, daß Sie noch nichts von unſern Planen wiſſen.“
„Da ſind wir endlich,“ ſagte der Geſandte, indem er mit Sir George, Power und zwei andern Offizieren eintrat.„Ah ma belle, welch ein Glück Sie hier zu finden! Ich verſichere Sie, es iſt in gegenwärtigen Zeiten keine Kleinigkeit Leute zuſammen zu bringen. „Charley, mein theuerſter Freund,“ rief Power,


