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1„Wiſſen Sie vielleicht, Sir, ob Grouchy ange⸗ kommen iſt?“
„Nein, er iſt noch nicht gekommen; im Gegentheil wurde noch kurz vor meiner Flucht ein Adjutant nach Gemblou geſchickt, um ihn zur Eile zu mahnen. Die Truppen dort zogen ſich am Walde herunter und ſcheinen ſich jetzt mit unſerem rechten Flügel vereinigen zu wollen, es ſind die Preußen. Sie kamen vor Mittag von St. Lambert hier an und ſind ein Theil des Bülow'ſchen
Corps. Graf Lobau wurde mit zehntauſend Mann vor
einer Stunde abgeſandt, um ſie in Schach zu halten.“
„Das iſt eine ſehr bedeutungsvolle Nachricht,“ ſagte Lord Urbridge;„Fitzroy muß ſie ſogleich erfahren.“
So ſprechend, gab er ſeinem Pferd die Sporen und verſchwand bald im Gedränge auf dem Gipfel des Hügels.
„Sie müſſen mit dem Herzog ſelbſt ſprechen, Sir,“ ſagte Graham.„Ihre Nachricht iſt zu wichtig, als daß er ſie nicht ſogleich erfahren müßte. Kapitän Calvert, geben Sie dieſem Offtzier ein Pferd, denn das ſeinige iſt zu müde.“
„Und eine Mütze, wenn ich bitten darf,“ fügte ich hinzu;„einen Saͤbel habe ich bereits gefunden.“ Auf einem kleinen Umweg erreichten wir die Straße, auf welcher eine Maſſe demontirter Artilleriekarren, Bagage und Munitionswägen aufgehäuft lag, um eine Barrikade gegen den Angriff der franzöſtſchen Dragoner zu bilden, die mehr als einmal bis zu dem Gipfel un⸗ ſerer Stellung vorgedrungen waren. Nahe dabei, auf einer kleinen Anhöhe, von wo man das ganze Feld von Hougoumont an bis zum äußerſten, linken Flügel über⸗ ſchauen konnte, ſtand der Herzog von Wellington mit ſeinem Stabe. Sein Auge war auf das Thal unter ihm gerichtet, wo Ney unermüdlich vorrückte, obſchon ſechzig große Kanonen Tod und Verderben unter ſeinen Reihen verbreiteten. Die 2te belgiſche Diviſion hatte ſich, ge⸗ ſchlagen und in Unordnung gebracht, auf das 27ſte Re⸗
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