Teil eines Werkes 
14. bis 18. Bändchen (Schluß) (1846)
Entstehung
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Stirne und ſein düſteres Geſicht, das vor Aufregung bei⸗

nahe ſchwarz war, werde ich nie vergeſſen. Es war Soult, der in ſeiner Eigenſchaft als Majorgeneral den Kaiſer heute begleitete.*

„Sie haben ihn wieder verloren, Sire,“ ſagte der Marſchall leidenſchaftlich,„und jetzt formiren ſie ſich von Neuem unter dem Kreuzfeuer der Artillerie; die Spitze der Colonne verwirrt ſich in jedem Augenblick; warum ſtürmt man nicht?“

„Domont, Sie kennen die Engländer; was für Truppen ſind dort im Garten? Sie gebrauchen ihr Bajonett vortrefflich.“

Der angeredete Offizier richtete ſein Glas einen Au⸗ genblick nach dem bezeichneten Orte, wandte ſich dann gegen den Kaiſer und antwortete, indem er den Hut be⸗ rührte:„Es ſind die Garden, Sire.“

Während dieſer Zeit ſprach Napoleon kein Wort; ſein Auge war unabläſſig auf die Schlacht geheftet und auf die Unterhaltung um ihn her ſchien er wenig oder gar nicht zu achten. Auf einmal ſprengte ein Adjutant athemlos und erhitzt heran.

„Die Angriffskolonnen haben ſich formirt, Sire; Al⸗ les iſt bereit und der Marſchall wartet nur noch auf die Ordre.“

Napoleon drehte ſich in ſeinem Sattel um, richtete ſein Glas gegen Neys Diyiſion und ſah einige Augenblicke unverwandt nach dieſer hin. Langſam bewegte ſich ſein Auge von der Front bis zum Nachtrab; endlich aber richtete er ſein Telescop feſt nach dem äußerſten linken Flügel. Hier, gegen St. Lambert hin, ſchien eine leichte Wolke den Horizont zu begrenzen und ſchnell waren alle Ferngläſer des Stabes dorthin gerichtet.

„Es iſt nichts als eine Wolke, eine Ausdünſtung aus dem Sumpfboden dort,“ flüſterte Einer.

„Mir,“ ſagte ein Anderer,„ſcheinen es Bäume zu ſein, ein Theil des Waldes von Wavre.“

„Es ſind Menſchen, ſprach der Kaiſer, der zum