Teil eines Werkes 
14. bis 18. Bändchen (Schluß) (1846)
Entstehung
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Stunden wird er für die Manöver der Kanonen feſt genug ſeyn.“

„Nun, ſo laßt uns jetzt frühſtücken,“ ſagte Napo⸗ leon, indem er mit behaglichem, ruhigem Lächeln ſein Pferd wandte und in leichtem Galopp gegen die Höhen von La Belle Alliance hinanſprengte. Als er ſich den Linien näherte, brach das Geſchrei Vive l'Empereur! los. Der Jubelruf lief von Regiment zu Regiment, von dem Walde und von Friſchermont bis zu dem äußerſten lin⸗ ken Fügel bei Merkebraine, und zwar erſcholl er ſo plötz⸗ lich und ſo aus einem Guß, daß der Kaiſer ſelbſt, der doch an die Ausbrüche der Begeiſterung ſeiner Armee ſo wohl gewöhnt war, erſtaunt und überraſcht ſchien, als

eerr ſein Pferd anhielt und den ſtolzen Blick über die zahlloſen Tauſende ſchweifen ließ Langſam und gra⸗ ziös erhob er ſeinen Hut ohne Federbuſch über den Kopf

und während er die ſtolze Stirne neigte, vor welcher Könige gezittert, brach das Freudengeſchrei von Neuem los und zerriß die Lüfte. 3

In dieſem Augenblicke ſchien die Sonne hell aus

den dunklen Wolken empor und blitzte auf den glänzen⸗ den Klingen und flimmerden Bajonetten. Ein ſchwarzer

trüber Schatten hing düſter über der brittiſchen Stellung,

während die Franzoſen im hellen Sonnenlichte ſtanden.

Napoleons ſcharfer Blick flog mit Blitzesſchnelle von ei⸗ ner Linie zur andern und ich glaubte in dieſem Blick, der ſich zum Himmel aufrichtete, die flüchtige Hoffnung zu erkennen, es moͤchte dies ein gutes Vorzeichen ſein.

Die Muſikchöre der Kaiſergarde ſpielten fröhliche, trium⸗

phirende Weiſen und unter dem wiederholten Ruf l'Em- pereur! PEmpereur! ritt er langſam nach La Belle Alliance.