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und eine leichte Verbeugung war meine ganze Erwiede⸗ rung, während Soult etwas zwiſchen den Zähnen mur⸗ melte, worüber die andern laut auflachten.
„Sie können ein wenig abtreten, mein Herr,“ ſagte er trocken zu mir.
Sehr froh, aus dieſer unangenehmen Stellung erlöst zu ſeyn, ritt ich auf den kleinen Hügel rückwärts. Der Regen ſtrömte zwar noch immer herab, doch hatte die aufgehende Sonne den dichten Nebel einigermaßen zertheilt und allmälig wurde ein Stück der weiten Ebene um's andere ſichtbar; als die Nebelmaſſen noch weiter zurückwichen, konnte ich, obſchon immer noch undeutlich, die Umriſſe des unregelmäßigen, großen Gebäudes ent⸗ decken, welches ſie Schloß Hougoumont genannt hatten, von wo der Wind mir die Klänge von Maurerhämmern zutrug. Es waren dies die Sappeurs, welche die Mauern mit Schießlöchern für die Scharfſchützen verſahen, und ich ſah wohl, daß beide Heere dieſe Poſition als be⸗ ſonders wichtig betrachteten. Von einem weitläufigen Baumgarten umgeben, lag das Schloß etliche hun⸗ dert Schritte vor der britiſchen Linie und wurde von zwei Anhöhen beherrſcht: die eine, im Beſitz der Fran⸗ zoſen war bereits mit einem Park von elf Kanonen beſetzt, von der andern wußte ich nur ſo viel, als ein flüchtiger Blick auf die Karte mich gelehrt hatte. Hinter uns ſtand das zweite Corps unter Jerome Bonaparte mit Foy und Kellermanns leichter Artilleriebrigade. Rechts von dieſem kam d'Erlons Corps, das bis zu einem Gehölze hinſtand, welches mein Begleiter Friſchermont nannte; weiter rechts war Lobaus Diviſion poſtirt, um die Verbindung mit Grouchy bei Wavre zu erhalten oder nöthigenfalls das Vordringen der Preußen und ihre Vereinigung mit der engliſch⸗holländiſchen Armee zu verhindern. Die Kaiſergarde mit der Cavallerie bildete die Nachhut. Dies der weſentliche Inhalt der Aufſchlüſſe, welche mir mein Führer ertheilte, der ſich mit Vergnügen über die prachtvolle Schlachtordnung


