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Pferde ſtand,„ija das iſt das Schloß Hougoumont; es iſt, wie Sie ſehen, durch die hier bezeichnete Anhöhe vollkommen bedeckt und die Feinde werden ohne Zweifel eine ſtarke Artillerie dort aufpflanzen.“.
„Ah, wer iſt das?“ rief der Marſchall, indem er ſeine Augen plötzlich auf mich heftete und einen unzu⸗ friedenen Blick umherwarf, wie wenn es ihm ſehr unangenehm wäre, im Fall ich von ihrem Geſpräch etwas gehört haben ſollte.„Offenbar fehlt es ihnen an Reiterei, mein Herr?“ ſagte er dann zu mir.
„Sie müſſen ſelbſt einſehen, Herr Herzog,“ ant⸗ wortete ich ruhig,„daß ich als Mann von Ehre und als Soldat Ihnen unmöglich Aufſchlüſſe über die Armee ertheilen kann, der ich angehöre.“
„Das ſehe ich nicht ein, mein Herr: Sie ſind Ge⸗ fangener und in unſern Händen— Ihre Behandlung — Ihr Schickſal— Ihr Leben hängt von uns ab. Ohnehin habe ich mir ſagen laſſen, daß Ihre Leute mit franzöſiſchen Offizieren, die in engliſche Gefangenſchaft gerathen, ganz und gar nicht viele Umſtände machen.“
„Wer das ſagt, ſpricht die Unwahrheit und thut ſowohl Ihren als meinen Landsleuten Unrecht. Jeden⸗ alls—“
„Die Garden ſind noch gar nicht in's Treffen gekommen?“ fragte er in einem Ton, der Gewißheit zeigen ſollte.
Ich erwiederte kein Wort.
„Sie müſſen einſehen, mein Herr, daß alle Wahr⸗ ſcheinlichkeiten gegen Sie ſind. Die Preußen geſchla⸗ gen, die Holländer entmuthigt, die Belgier warten nur auf den erſten Sieg, um ihre Fahnen zu verlaſſen und zu den unſrigen überzugehen, während Ihre Armee kaum aus vierzig tauſend, nein, was ſage ich? blos aus fünf und dreißig tauſend Mann beſteht. Iſt's nicht ſo?“
Dieſe neue Frage war ſo liſtig geſtellt, daß er in der leiſeſten Bewegung meiner Geſichtszüge eine Ant⸗ wort hatte ſinden können. Ein halbes Lächeln jedoch


