Teil eines Werkes 
14. bis 18. Bändchen (Schluß) (1846)
Entstehung
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ab, den die Ehre mir vorſchreibt. Horch, da kommen ſte bereits, ich höre das Klirren der Säbel, ſie ſteigen die Treppe herauf— es iſt kein Augenblick zu verlieren. Weigern Sie ſich noch immer?“.

„Ja,“ erwiederte er feſt;„ich bin entſchloſſen, mei⸗ nem Schickſal entgegen zu gehen.“

„Dann thue ich's auch,“ ſagte ich und ſetzte mich mit verſchränkten Armen an's Fenſter.

„Charley, Charley,“ bat er, ſich über mich beu⸗ gend,„mein Freund, meine letzte Hoffnung, Beſchützer meines Kindes—“

„Ich gehe nicht,“ antwortete ich mit hohlem Ge⸗ flüſter.

Schon waren ſie an der Thüre; ich hörte, wie ſie die Schildwache anriefen; ich hörte, wie dieſe das Gewehr präſentirte. Da durchzuckte mich plötzlich ein Gedanke; ich ſprang auf, warf den franzoöſiſchen Dragonermantel dem General um die Schultern, drückte ihm die Mütze meines Freundes St. Croix auf den Kopf, ſetzte mich in die Ecke des Zimmers, ſo daß man mich nicht ſehen konnte, und wartete den Ausgang ab. Die Thüre öffnete ſich, die Geſellſchaft trat lachend und plaudernd ein.

„Komm, Eugen,“ ſagte einer, Sir George am Arme nehmend,„Du biſt lange genug da geweſen, um Engliſch zu lernen.“ Wir werden etwas ſpät auf den Vorpoſten kommen. Messieurs les Anglais, gute Nacht, gute Nacht!“

Daſſelbe riefen auch die andern, während ſie mit Sir George Daſhwood hinausgingen. Dieſer nämlich, als er ſah, daß mein Entſchluß unerſchütterlich blieb und daß jede Zögerung von ſeiner Seite beiden Theilen unausbleiblich Gefahr gebracht haben würde, ließ ſich jetzt durch einen Handſtreich zu einem Schritte bewegen, den er bei ruhiger Ueberlegung niemals gethan haben würde. Die Thüre ſchloß ſich, ihre Tritte verklangen in der Ferne. Noch einmal hörte ich die Schildwache unten, dann aber raſchen, ſcharfen Hufſchlag. Alles war ſtill