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glorreichen Schlachtfelde gefunden, aber auch ſo bleibt meine Ehre als Soldat unangetaſtet und unbeſleckt.“
„Sie lehnen dieſen Dienſt ab, weil ich ihn anbiete,“ ſagte ich, indem ich auf einen Stuhl niederſank und ſchwermüthig den Kopf hängen ließ.
„Nein, nein, mein Junge,“ antwortete er freund⸗ lich.„Die Annäherung des Todes gewährt uns, gleich dem ſcheidenden Tageslichte einen weitern, hellern Blick. Ich fühle, daß ich Ihnen Unrecht gethan, daß ich die Schuld anderer Ihnen zugeſchrieben habe; aber glauben Sie mir, daß mich mein eigenes Herz dafür geſtraft hat, denn, Charley, ich habe Sie geliebt wie einen Sohn.“
„So beweiſen Sie es,“ ſagte ich,„und laſſen Sie mich handeln, wie ein Sohn gegen den Vater handelt. Sie wollen nicht? Sie weiſen mich noch immer zurück? Nun, bei Gott, ſo bleibe ich, um Ihr Schickſal zu thei⸗ len. Ich kenne die Gemüthsart des Mannes, der Sie verurtheilt hat; es koſtet mich ein Wort, ſo iſt auch mein Schickſal befiegelt.“. 3
„Nein, nein, mein Junge, das wäre Wahnſinn. Noch ein paar Jährchen, ſo wäre es nach dem gewöhn⸗ lichen Lauf der Dinge ohnehin mit mir vorüber. Aber Sie, ein junger Mann, mit großem Vermögen, mit Hoffnungen—“
„Nein, ohne Hoffnung,“ unterbrach ich ihn in ver⸗ zweiflungsvollem Tone.
„Sprechen Sie nicht ſo,“ erwiederte er ruhig, wäh⸗ rend ein krankhaftes Lächeln auf ſeinem Geſichte ſpielte; „Sie werden dieſen Brief meiner Tochter übergeben; Sie werden ihr ſagen, daß wir als Freunde geſchieden ſind, und wenn dann die Zeit ihren Gram gelindert hat, ſo daß ihr Kummer mehr ein finſterer Traum der Vergangenheit als ein andauerndes Leiden iſt; wenn Sie dann Lucy noch lieben, und wenn—“
„O verſuchen Sie mich nicht auf dieſe Art,“ ſagte ich, indem heiße Thränen aus meinen Augen ſtürzten. „Lenken Sie mich nicht auf dieſe Art von dem Pfade


