Teil eines Werkes 
14. bis 18. Bändchen (Schluß) (1846)
Entstehung
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bin in dieſer Abſicht gekommen. In einer Stunde werde ich mit Depeſchen nach unſerem linken Flügel abgeſandt, und bevor ich weggehe, werde ich mit zwei oder drei andern herkommen, um Ihnen gute Nacht zu ſagen. Ich bringe einen zweiten Mantel und eine Mütze mit, ſorge für ein raſches Pferd, und ſo können Sie uns eine Strecke weit begleiten. Ich geleite Sie ſicher durch unſere Pickets, für das Uebrige aber müſſen Sie ſelbſt ſorgen; c'est arrangé, n'est-ce pas?“

Ein feſter Händedruck, den ich mit einem gleichen erwiederte, und er war fort.

Alles verkündete mir, daß morgen eine furchtbare Schlacht ſtattfinden mußte, im Fall die engliſchen Trup⸗ pen ihre Stellung behaupteten. Mit einer Aufregung, die an Wahnſinn grenzte, ſah ich daher meiner Freiheit entgegen; ſollte ich doch noch einmal im Kampfgewühle

ſtehen, noch einmal das wilde Geſchrei meiner tapferen

Landsleute vernehmen, und entwedermit ihnen triumphiren, oder wenigſtens nicht gezwungen ſeyn, dem Jubel der Feinde anzuwohnen. Mit wachſender Ungeduld harrte ich daher der Ankunft meines Freundes entgegen, und mit hochklopfendem Herzen horchte ich auf jedes Geräuſch auf der Treppe, das ſeine Ankunft verkünden möchte. Endlich erſchien er: ich hörte die fröhlichen lachenden Stimmen ſeiner Kameraden, die Thüre öffnete ſich und mit der Vertraulichkeit alter Bekannten, wodurch der Poſten getäuſcht werden ſollte, ſchüttelten ſie alle mir die Hand und begannen ſich munter zu unterhalten.

„Labedoyere iſt unten,“ flüſterte St. Croir.„Sie müſſen noch einige Augenblicke warten, bis ich zurück⸗ komme; inzwiſchen bekleiden Sie ſich mit dieſem Mantel und dieſer Mütze und ſprechen Sie beim Hinausgehen kein Wort. Die Schildwache wird meinen, einer von uns ſey zurückgeblieben, denn ich werde noch unter der Thüre ein Scheingeſpräch mit dieſem führen.“

Ein Offlzier, der ungeduldig der Geſellſchaft rief, herabzukommen, brach die Unterredung ab, und mit der