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ſere Vierecke und führte uns die Leiche ſeines Reiters als Gefangenen zu.
„Kapitän O'Malley,“ ſagte ein Dragoner zu der aͤußerſten Schildwache am Fuße der kleinen Anhöhe, wo ich ſtand, ritt ſodann zu mir heran und überlieferte mir mit den Worten:„Depeſchen aus dem Hauptquartier, Sir,“ ein großes verſiegeltes Paquet aus dem Bureau des Generaladjutanten. Während er nach einem andern Briefe ſuchte, den er zu überbringen hatte, erbrach ich das Siegel und las wie folgt:
„Generaladjutantur den 15. Mai.
„Sir— Angeſichts dieſes Befehls ſind Sie gehalten Ihr Kommando dem nächſten Offiziere nach Ihnen zu übergeben, ſich im Hauptquatier zu Fuentos d'Onoro einzufinden und allda in Arreſt zu melden.
„Ihr ergebenſter Diener Georges Hopeton, Kriegsſecretär.“
Was zum Henker mag das bedeuten? ſagte ich zu mir ſelbſt, indem ich die Zeilen zum zweiten und drit⸗ ten Male las. Was habe ich in der letzten Zeit gethan oder unterlaſſen um in dieſe Klemme zu gerathen? Ah richtig, das wird es wohl ſein: Wellington hat mich an jenem unglückſeligen Morgen wirklich erkannt und will mich nicht ungeſtraft laſſen. Wie unglücklich. Kaum ſind 24 Stunden verfloſſen, als das Glück mir von allen Seiten her zu lächeln ſchien, und jetzt droht mir ge⸗ rade das Schickſal, das ich am allermeiſten fürchtete. Vor einem Verweis oder einem kriegsgerichtlichen Urtheil bebte ich mit memmenhafter Furcht zurück. Gleichviel, welchen Grund es haben mochte, mein Stolz als Mann und Karlht fühlte ſich dadurch im höchſten Grade ge⸗ ränkt.
„Da iſt ſder Brief, Sir,“ ſagte die Ordonnanz, mir ein Paquet überreichend, deſſen Adreſſe von Po⸗ wers Hand war. Begierig riß ich es auf in der Hoff⸗


