Teil eines Werkes 
14. bis 18. Bändchen (Schluß) (1846)
Entstehung
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Der Guerilla murmelte einige Worte der Entſchul⸗ dgung zwiſchen den Zähnen und legte die zerknitterte Fe⸗ der an ſeinem Hute wieder zurecht; auf Mickey aber, deſſen rauhe Behandlung er offenbar noch nicht ver⸗ geſſen hatte, heftete er einen Blick wüthenden Grimmes.

Schau mich nicht ſo an, Du ſchwarzer Satan, oder

Halt! rief ich,Nichts mehr von der Art. Kommen Sie, meine Herren, wir müſſen Freunde wer⸗ den. Wenn ich mich nicht täuſche, ſo haben wir Erfri⸗ ſchungen in unſerm Bivouae; jedenfalls werden Sie bis zum Morgen unſer Wachtfeuer mit uns theilen.

Sie nahmen vergnügt unſere Einladung an und be⸗ vor eine halbe Stunde verging hatten Mickeys Leiſtun⸗ gen als Wirth alle unangenehme Eindrücke ſſeines erſten Auftretens vollkommen verwiſcht. Als ich endlich ein⸗ ſchlief, bewies mir der verworrene Durcheinader von ſpaniſchen und iriſchen Melodien, das aus dem Dickicht drang, welch inniges Bündniß die Parteien mit einan⸗ der geſchloſſen hatten.

Vierundneunzigſtes Kapitel. Mickeys Mißgriff.

Eine Stunde vor Tagesanbruch waren die Guerillas bereils in Bewegung; ſie nahmen einen höͤchſt zeremoniö⸗ ſen Abſchied von uns, ſetzten ſich dann zu Pferde und ritten ihres Wegs. Ich ſah ihren hagern Geſtalten das Thal hinab nach und folgte ihnen mit den Augen, bis ſie in der Ferne verſchwanden. Ja dachte ich, obſchon es Banditen ſind, ſo liegt doch etwas Schönes, Heroi⸗ ſches im Geiſte ihrer unabläſſigen Rache; nie hat ein Bluthund die Spuren ſeines Opfers mit wilderer Gier verfolgt, als dieſe Burſche den zurückweichenden Colon⸗ nen des Feindes nachziehen. Beſtändig die Marſchlinie