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„Vierzehntes!“ rief eine Stimme hinter uns, und in demſelben Augenblicke ſprengte ein Stabsoffizier her⸗ an, deſſen Pferd von einem friſchen Säbelhieb blutete. „Sie müſſen ſich augenblicklich zurückziehn, Merivale; die Franzoſen haben die Höhen gewonnen. Eilen Sie durch den Hohlweg, führen Sie Ihre Schwadronen ſo ſchnell als möglich heran und unterſtützen Sie die In⸗ fanterie.“
Im Nu waren wir in unſern Sätteln, aber kaum ertönte das Commandowort, als ein lautes Freudenge⸗ ſchrei die Luft erzittern machte. Das Musketenfeuer hoͤrte plötzlich auf, die dunkle Maſſe aber, die noch immer auf der Höhe kämpfte, ſchwankte, zerriß und wandte ſich.
„Was mag das ſein?“ fragte Merivale,„was kann das bedeuten?“ 3
„Ich kann es Ihnen ſagen, Sir,“ verſetzte ich ſtolz, während mein Herz laut klopſte vor Hochgefühl.
„Nun was iſts? ſprechen Sie.“
„Da hört man's wieder. Das war ein iriſches Ge⸗ ſchrei! Das sste hat angegriffen.“
„So wahr ich lebe, da kommen ſie,“ rief Hamp⸗ den;„jetzt gnade Gott den Franzoſen!“
Noch waren dieſe Worte kaum ausgeſprochen, als man unſere tapferen Rothröcke durch den Weinberg ſtür⸗ men ſah.„Stahl, meine Jungen,“ nur Stahl rief eine Stimme auf dem Berggipfel uͤber uns.
Ich ſah empor; es war der tapfere Picton ſelbſt, der ſprach.
Das sste leitete jetzt die Verfolgung und ſprang in dem ganzen tollen Ungeſtüm der Schlacht von Felſen zu Felſen; wie eine mächtige Welle vor dem Sturme dahinrollt, ſo wälzten ſich die Franzoſen die Höhe hinab.
„Bravo, bravo, tapferes Achtundachtzigſtes!“ rief Picton mit dem Hut ſchwenkend.
„So? ſind wir jetzt keine Connaught'ſchen Spitzbuben mehr?“ rief ein breiter irriſcher Dialekt, deſſen Beſitzer athemlos und blutend voranſtürmte.


