Teil eines Werkes 
9. bis 13. Bändchen (1846)
Entstehung
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Rechten verſammelten, bedrohten auch den Hügel von Naval d'Aver mit dem gleichen Schickſal. 5

Crawford kam jetzt zu uns herangeſprengt; ſeine Augen ſprühten Feuer, ſeine Uniform und ſein Pferd waren mit Staub und Schaum bedeckt.

Ruhig, Sechszehntes, ruhig! Mattet Eure Pferde nicht ab! Sind Ihre Leute vorgerückt, Malcolm? ſagte er hierauf zu einem Offizier an ſeiner Seite.Ja, dort gehen ſie; dabei deutete er mit dem Finger auf das Gehölze, wo eben eine kurze Salve der britiſchen Scharfſchützen das Vordringen dieſer Brigade verkündete. Die Cavallerie ſoll ſich zum Angriff bereit halten! Und nun, Ramſey, wollen wir ihnen das Leid heimgeben.

Kaum waren dieſe Worte geſprochen, als die Schwa⸗ dronen ſich formirten, und einen Augenblick darauf ſah man die franzöſiſche leichte Infanterie aus dem Gehölze zurückweichen und in ungeordneten Maſſen über die Ebene fliehen. Unſere Schwadronen ſtürzten ſich unter ſie und hieben ſie beinah in Stücke, während die leichte etilerie einen mörderiſchen Kartätſchenhagel über ſie ergoß.

Rechts ab, Vierzehntes, rechts! rief General Stewart,auf ihre Huſaren!

Mit raſcher Schwenkung ſprengten wir auf dieſe ein, allein ſie kamen uns ebenſo keck und muthig ent⸗ gegen. Der Zuſammenſtoß war fürchterlich, die vorder⸗ ſten Schwadronen von beiden Seiten ſtürzten beinahe bis auf den letzten Mann zu Boden; alle Ordnung ging verloren und der Angriff wurde jetzt zum Hand⸗ gemenge.

Der Kampf war mörderiſch. Keiner von beiden Theilen wollte nachgeben, und während das Glück hin und herſchwankte, ſuchte Sir Charles Stewart den franzöfiſchen General Lamotte zum Einzelkampfe auf und brachte ihn als Gefangenen zurück. Mittlerweile rückten Montbruns Reiter ſammt den Küraſſieren heran⸗ und nun rief in unſern Reihen die Trompete zum