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Rückzug. Wir ſahen uns genöthigt, uns auf unſere Infan⸗ terie zurückzuwerfen; die Franzoſen verfolgten uns hitzig, und ſo raſch war ihre Bewegung, daß ſie Ramſey's Brigade, bevor ſie aufbrechen konnte, umzingelten und die Kanonen wegnahmen.
„Wo iſt Ramſey?“ ſchrie Crawford, während er an die Spitze unſerer Diviſion ſprengte.„Abgeſchnitten, abgeſchnitten! Gefangen bei Gott! Ha dort geht er,“ fügte er hinzu, indem er auf eine dichte Rauch⸗, und Staubwolke zeigte, die ſich dunkel über die Ebene be⸗ wegte.„Formirt Euch noch einmal!“
Während er noch ſprach, ſchien in der dunkeln Maſſe vor uns eine gewaltige Bewegung vorzugehen. Das Klirren der Säbel, das Praſſeln des Kleingewehrfeuers, das Mord⸗ und Triumphgeſchrei, Alles zeigte an, daß in der ominöſen Wolke, die ſich immer dunkler herab⸗ ſenkte, ein tödtlicher Kampf ſich entſponnen habe. Ein engliſcher Jubelruf übertäubte jetzt alle anderen Töne, ein zweiter folgte; die Maſſe riß aus einander und gleich dem zackigen Blitz aus einer Donnerwolke ſchoß Ramſey an der Spitze ſeiner Batterie hervor. Die Pferde jagten wie wüthend dahin und die Kanonen hinter ihnen ſprangen in die Höhe als wären ſie ganz gewichtlos. Die Kanoniere ſchwangen ſich auf ihre Plätze und flogen, beſtändig im Handgemenge mit der franzöſiſchen Reiterei, über die Ebene dahin.
„Brav gemacht, wackerer Ramſey,“ ſagte eine Stimme hinter mir. Ich wandte mich um; es war Wellington ſelbſt. Mein Auge haftete an ſeinen ſtren⸗ gen Zügen und ich vergaß Alles um mich her, als er mich plötzlich zur Beſinnung zurückrief:
„Folgen Sie Ihrer Brigade, Sir; eingehauen!“
Im Nu war ich bei meinen Leuten, die ſich zwiſchen Ramſey und ſeine Verfolger geworfen hatten, dieſelben mit Verluſt zurücktrieben und ihnen mehrere Gefangene abnahmen. Die Franzoſen kamen indeß mit größerer
Lever, O'Malley. Ill 2⁰


