Teil eines Werkes 
9. bis 13. Bändchen (1846)
Entstehung
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297 kübnen That erglühte mein Herz in dem Wunſche, auch meinen Antheil an Ehre und Ruhm zu gewinnen.

Crawford empfing mich auf's Freundlichſte und ſagte, er wolle mich für den Augenblick beim Stabe be⸗ ſchäftigen, ohne mich am Schlachttage meinem Regiment zu entziehen. So war ich vom frühen Morgen bis zum ſpäten Abend beſchäftigt, Ordres hin und her zu bringen. Das Regimentspferd, das ich ritt denn mein eigenes wollte ich für den morgenden Tag aufſparen konnte mich kaum mehr tragen, als ich mich Abends der Höhe von Naval d'Aver näherte. Als ich in unſer Quartier kam, waren die Feuer bereits angezündet, und ich hatte die Freude, um eines derſelben eine kleine Gruppe vom 14ten bei einem höchſt einladenden Mahle anzutreffen. Der Klang der Teller und das Knallen der Champagnerpröpfe waren wirklich ſehr angenehme Töne. Namentlich das Letztere erſchien mir wie ein freundliches Wahnbild, an deſſen Weſenhaftigkeit ich kaum glauben konnte.

Kommen Sie, Charley, rief Baker,ſetzen Sie ſich, Sie ſind zur glücklichen Stunde angelangt. Tom Marsden regalirt uns heute. Sie kennen Tom?

Und hier ſtellte er mich in gebührender Form dem beſten der Commiſſäre und dem gaſtfreundlichſten aller Roßhändler vor.

Meinen Freund zur Rechten kann ich Ihnen nicht vorſtellen, fuhr Baker fort,denn mein Spaniſch ver⸗ ſteigt ſich nicht ſo weit: aber er iſt ein Kapitalkerl, weicht nie vom Glaſe und ſcheint ſich an unſerem Unſinn ungemein zu ergötzen.

Der Spanier, welcher zu errathen ſchien, daß von ihm die Rede ſey, grüßte mich gravitätiſch mit einer tiefen Verbeugung und bot mir ſein Glas zum Anſtoßen. Ich erwiederte den Gruß mit der gebührenden Feier⸗ lichkeit und Hampden flüſterte mir zu:

Ein ſehr ſchöner Mann, Julian der Guerril⸗ lachef