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bis über den Dos Caſas gejagt. Fünfhundert Mann ſeyen in dieſem blutigen Kampfe gefallen, der in allen Gaſſen des kleinen Dorfes gewüthet habe.— Die tapfern Hochländer beſetzten jetzt das Schlachtfeld, und da ich hörte, daß die Cavalleriebrigade noch eine gute Strecke Wegs entfernt war, ſo nahm ich die Einladung dieſer biedern Burſche gerne an und bivouakirte mit ihnen die Nacht durch.
Als der Tag anbrach, ſtanden unſere Truppen unter Waffen, aber der Feind zeigte keine Luſt den An⸗ griff zu erneuern. Gleichwohl konnten wir an den langen Staubwolken, die von Süden her aufſtiegen, erſehen, daß beſtändig neue Verſtärkungen anlangten, und ein Ausreißer ſagte uns, daß Maſſena ſebſt eingetroffen ſey, deßgleichen auch Beſſieres mit zwoͤlfhundert Reitern und einer Batterie der kaiſerlichen Garde. 3
Aus den Bewegungen, die man beim Feind wahr⸗ nehmen konnte, ging bald hervor, daß die Schlacht zwar hinausgeſchoben, aber nicht aufgegeben war, und der Marſch einer ſtarken Abtheilung nach der linken Seite ihrer Stellung veranlaßte unſern Obergeneral, die 7te Diviſion unter Houston abzuſchicken, um die Höhe von Naval d'Aver auf unſerm äußerſten rechten Flügel zu beſetzen, der ſich auf unſere Reiterbrigade ſtützte. Die brittiſche Stellung war ſomit zu der unge⸗ heuern Länge von beinahe vier Stunden ausgedehnt und nahm eine Hügelkette ein, von welcher Fuentes d'Onoro ſo ziemlich das mittlere Glied bildete.
Aus der immer zuſammengedrängteren Stellung der Franzoſen ging hervor, daß ſie eine noch ſchrecklichere Schlacht vorbereiteten; aber gleichwohl ſahen unſere Leute mit der größten Ungeduld dem Morgen entgegen.
Was mich betraf, ſo fühlte ich eine gewiſſe Freu⸗ digkeit, die ich ſonſt nie empfunden hatte. Die Ereig⸗ niſſe des geſtrigen Tages traten mir von allen Seiten entgegen und bei jeder neuen Erzählung von einer tapferen


