grütze faſelt, iſt Mutterwitz unſer Erbgut, und wahr⸗ haftig ein ſchöneres wünſche ich meinen Söhnen nicht zu hinterlaſſen, und hätte ich eine ſo große Familie wie der alte Priamus, von dem wir in der Schule laſen. Sie hätten dabei die Annehmlichkeit, daß die Erbſchafts⸗ koſten wenig betragen würden. Charley, mein Sohn, ich ſehe, daß Sie mir aufmerkſam zuhören, und Nichts gewährt mir größere Befriedigung, als einen ſtrebſamen Jüngling zu belehren. Prägen Sie alſo meine Worte Ihrem Gedächtniß tief ein, Sie aber, Freund Shaugh, was würden Sie zu einem dreifach donnernden Hoch auf den iriſchen Mutterwitz ſagen?“
„Stille, höre ich nicht trompeten?“
„Nein, die Hoͤrner werden geblaſen; ſollte es ſchon Tagesanbruch ſeyn?“
„Wie kurz doch die Nächte um dieſe Jahreszeit ſind,“ ſeufzte Quill.
„Was für einen hölliſchen Lärm ſie machen,“ meinte ein anderer;„es iſt doch nicht möglich, daß die Trup⸗ pen ſo früh marſchiren.“
„Mich ſollte es nicht im Geringſten wundern,“ verſetzte Maurice,„man kann nicht wiſſen, wozu der Obergeneral fähig iſt: der Grund iſt deutlich genug.“
„Nun, worin liegt er, Maurice?“
„Darin, daß er keinen Mutterwitz hat.“
Die Reveille ertönte in jeder Brigade und die Trommeln wirbelten zum Aufbruch, während Mickey in vollem Galopp heranſprengte und meldete, die Schiffs⸗ brücke ſei fertig und das 12te bereits auf dem Marſch begriffen. Es war daher kein Augenblick zu verlieren; wir tranken noch einen Abſchiedsbecher auf fröhliches Wiederſehen, riefen einander Lebewohl zu und jagten davon. Dem armen Hampden ſchwindelte der Kopf von dem vielen Wein und dem Lachen; er wußte nicht, was um ihn her vorging und mühte ſich auf dem Heimweg vergebens ab, Mary Draper der Melodie von Rule Britannia anzupaſſen.


