Teil eines Werkes 
9. bis 13. Bändchen (1846)
Entstehung
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ſchwimmen könne; und ſo war das Ende vom Lied, daß man Laurie Nichts zu Leide that.“.

„In der That, nicht übel,“ bemerkte ich.

„Ich muß geſtehn, ich ziehe Ihren Freund mit den Fauſthandſchuhen vor, obſchon beide gewiß recht ange⸗ nehme Burſche waren. Aber kommen Sie, Doctor, können Sie uns Nichts ſingen—

„Komm her, mein Schatz, ſetz Dich zu mir, Der Wind vertreibe die Sorgen.“

„Sie brauchen ſich nicht in engliſcher Poeſie zu verſuchen, Freund Quill, denn jedenfalls haben Sie einen verdammten Accent am Leibe.“

„Freilich, mileſiſch, phöniziſch, corkiſch, weiter Nichts, mein Junge, und zu guter Letzt noch ein un⸗ widerſtehlich liebliches Recitatid. Sprechen-Sie mir Nichts von Ihrem verdammten Etruskiſch, Ihrem voll⸗ ſäftigen Hochdeutſch, Ihrem einſchmeichelnden Franzöſiſch. Um das Herz eines Mädchens zu gewinnen, verlange ich Nichts als einen wohlklingenden Dialekt und meinen Antheil Mutterwitz. Glauben Sie mir, mehr bedarf es nicht. Jede Bewegung der Stimme ſchließt einen zarten Druck ihrer Hand oder ihrer ſchlanken Taille in ſich; jeder Tonfall wirkt auf ihr liebes Herzchen, wie ein Seewind auf brennendes Küſtenland, oder ein ſanf⸗ ter Sirocco auf einen Roſenbaum. Und iſt es nicht ein wonnevoller Gedanke, ein Eigenthum zu beſitzen, wo⸗ bei Könige oder Fürſten weder Etwas geben noch nehmen können, das weder von der Unions⸗ noch der Habeas⸗ corpus⸗Akte abhängig iſt. Nein, ſie mögen uns aus⸗ hungern, verſpotten, beſteuern, deportiren, ſie mögen unſere Thaler, unſere Moorgründe in Beſchlag nehmen, aber der Teufel ſoll ſie holen, unſern Mutterwitz können ſie uns nicht ſtehlen; er iſt unſer einziges, von unſerer Identität unzertrennliches Vorrecht. Während der Eng⸗ länder von ſeiner Freiheit, der Schotte von ſeiner Hafer⸗

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