Teil eines Werkes 
9. bis 13. Bändchen (1846)
Entstehung
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duf Ihr ihn blos necken wollt, wenn Ihr ſein Land obet.“

„Sie haben recht, Hampden,“ ſagte der ſchottiſche Doctor auf irgend eine Bemerkung ſeines Nachbars. „Wir ſind in den Hochlanden noch eine Art Urmen⸗ ſchen, und halten feſt an unſern Nationalgebräuchen in Kleidung und andern Dingen; auch iſt es wahr, daß wir etwas langſam begreifen. Ueberdies ſind wir, wenn wir einmal einen Verſuch mit Nachahmung machen, nicht immer glücklich darin, und dies kommt uns theuer genug zu ſtehen. Haben Sie vielleicht von MNab gehört und was ihm mit dem Stallmeiſter des Königs begegnete?“

„Ich kann mich nicht entſinnen,“ antwortete Hampden.“

„Die Geſchichte iſt lang und etwa ſo:— Als Montroſe von London zurückkam, brachte er einige Eng⸗ länder mit fich, um ihnen die Hochlande und unſere Hirſch⸗ jagd zu zeigen. Unter ſeinen Gäſten war ein gewiſſer Sir George Sowerby, Adjutant oder Stallmeiſter des Ptinzen. Er war ein ſehr feiner Gentleman, der ſeine Flinte niemals ſelbſt lud und es beinah für zu beſchwer⸗ lich hielt, den Drücker zu berühren. Er ging alle Mor⸗ gen mit Locken wie ein Frauenzimmer und gekleidet wie ein Tanzmeiſter auf die Jagd. Nun traf es ſich, daß zur ſelben Zeit der Lord M⸗Nab auf dem Schloſſe war, ein Vetter von Montroſe und ein rauher, alter Degenknopf von echt hochländiſcher Zucht— ein Kerl, der glaubte, der Kopf eines Clan ſey vollkommen eben ſo gut, wie der eines Königs oder Prinzen. Er ſaß am Tag nach ſeiner Ankunft Sir George gegenüber und konnte ſeine Ueberraſchung nicht verbergen über die neu⸗ modiſchen Arten ſich zu füttern, die der Engländer an den Tag legte. Dieſer aß ſeinen Salm mit der Gabel in der einen und einem Stückchen Brod in der andern Hand; den Whisky wollte er nicht anrühren und die Cotelettes nahm er mit den Fingern. Was aber das

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