Teil eines Werkes 
9. bis 13. Bändchen (1846)
Entstehung
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Sie die Dinge einzeln auf, worin Sie in Dublin die Palme ſtreitig machen wollen. Von Schoͤnheit wollen wir nicht ſprechen. Ich kann eine ſolch profane Wendung des Ge⸗ ſprächs nicht ausſtehen, bei welcher die allbekannte Thatſache in Zweifel geſtellt wird, daß die Lippen, Augen, Naſen und Augenbraunen der irländiſchen Mädchen über Alles gehen, was die liebe Sonne beſcheint. Von luſtigen Geſell⸗ ſchaften vollends könnte ich füglich ſchweigen; deren gibt es im Ueberfluß. Ich nenne nur die Garniſon, ein recht anſtändiges Häufchen, und dann die rriſchen Advokaten, die weit mehr echte Originalität, mehr Witz, mehr epigramatiſche Schärfe, mehr Komik und mehr Geiſtesgegenwart beſitzen, als ſich im ganzen übrigen Reiche, die Colonien mit eingeſchloſſen vorfindet.“

„Nur verſtehen ſie ſich, wenn ſie alle ihrem hochbe⸗ gabten Lobredner gleichen, ſchlecht auf die Kunſt, die Flaſche in der Runde herumgehen zu laſſen,“ bemerkte der Schotte.

„Um ſo ausgezeichneter ſind ſie im Füllen und Lee⸗ ren der Gläſer, während der Wein im funkelnden Glanze ihres Witzes leuchtend hinabläuft, wie ein prachtvoller Strom, der in den Sonnenſtrahlen glitzert. Gott, wie bin ich über dieſen ſchönen, hochtrabenden Satz außer Athem gekom⸗ men! Schenken Sie mir ein, Charley; mit einem Schotten kann man nie fertig werden. Sprecht mit ihm, trinkt mit ihm, fecht mit ihm, er wird immer das letzte Wort haben: es gibt nur ein einziges Mittel, den Vertrag abzuſchließen.—“

„Und das wäre?“

„Wenn man ihn tüchtig foppt. Gott ſey ihm gnädig, dagegen hat er keine Waffen. Sagt ihm, Holy⸗ rood ſey ſchöner als Verſailles und der Troſſach groß⸗ artiger als der Montblanc; Georgi Buchanan ſey ein Homer und das Canragate ein Herculanum, dann habt Ihr ihn an ſeiner Achillesferſe. Ein Irländer dagegen läßt ſich auf dieſe Art nicht daran kriegen; er weiß,