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„Kopf,“ rief O'Shaughneſſy herbeiſtürzend und ſich niederbückend;„richtig, es iſt der Kopf!“
„Sie haben den erſten Schuß,“ flüſterte Baker; „um Gotteswillen ſeyen Sie kalt.“
Beaufort wurde todesblaß, als er ſich über den Thaler hinbeugte, und ſchien kaum Muth genug zu haben, ſeinem Freunde ins Geſicht zu blicken. Nicht ſo Trevyl⸗
lian. Er zog ohne das mindeſte Zeichen von Aufregung ſeine Handſchuhe aus, knöpfte ſeinen eng anliegenden ſchwarzen Rock bis an die Kehle zu, warf dann einen raſchen Blick um ſich und ſchien voll Ungeduld den Beginn des Kampfes zu erwarten.
„Fünfzehn Schritte und auf eins, zwei.“
„Ganz gut, mein Stock ſoll den Ort bezeichnen.—“
„Sie nehmen verdammt lange Schritte,“ rief
„Shaughneſſy, der die Entfernung nicht zu billigen ſchien: „dadurch haben ſie einen bedeutenden Vortheil vor uns,“ flüſterte er gegen Baker.
„Sind Sie fertig?“ fragte Beaufort.
„Ja, vollommen.“
„So nehmen Sie Ihre Stellung ein.“
Als Trevyllian auf ſeinen Platz ging, flüſterte er ſeinem Freund Etwas zu. Den erſten Theil hörte ich nicht, die letzten Worte aber klangen ominös genug; „da ich feſt im Sinn habe, ihn todt zu ſchießen, ſo iſt dies auch ſo gut wie abgemacht.“
Ob ich dies hören und dadurch eingeſchüchtert werden ſollte, wußte ich nicht; jedenfalls brachten dieſe Worte die entgegengeſetzte Wirkung in mir hervor. Ich nahm mir jetzt entſchieden vor, meinen Gegner ſcharf auſs Korn zu nehmen, und keine Anwandlungen von Weich⸗ müthigkeit entnervten meinen Arm. Als wir ſchon auf der Menſur ſtanden, trat wieder ein kleiner Aufſchub ein, da mir der Feuerſtein an meiner Piſtole herabge⸗ fallen war; wir mußten alſo noch volle zehn oder zwöl Sekunden warten und hielten während dieſer Zeit ein⸗ ander ſtarr im Auge. Endlich kam O'Shaughneſſy


