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aber ſprang er von ſeinem Stuhle auf, ſtürzte auf mich zu und faßte mich in ſeine Arme.
„Nein, mein Junge, ich kann es nicht, ich kann es nicht. Ich habe mir Mühe gegeben, mich in eine Gleichgültigkeit gegen das Ereigniß des heutigen Abends hineinzukünſteln— ich habe es verſucht, hart gegen Sie zu ſeyn, damit Sie mich beleidigen möchten, und mein Herz gegen Alles, was geſchehen könnte, zu ſtählen; aber es geht nicht, Charley, es geht nicht“
Bei dieſen Worten rollten dicke Thränen über ſeine rauhen Wangen, und ſeine Stimme ſtockte vor Be⸗ wegung.
„Nur ich bin an all dieſer Eile ſchuld. Ich weiß es, ich fühle es; ich habe auf dieſe ſchnelle Abmachung der Sache gedrungen; Ihre Ehre wäre auch ohne das unbefleckt geblieben, wenigſtens ſagen es jetzt alle und ich verſichere Sie—
„Beruhigen Sie ſich, mein gütiger Freund, und laſſen Sie ſolche Gedanken nicht aufkommen; Sie haben mir auf dem ganzen Wege mannhaft zur Seite geſtan⸗ den, verlaſſen Sie mich nicht auf der Schwelle—“
„Des Grabes, O'Malley?“
„Nein, daran denke ich nicht, mein beſter Herr Major; aber ſehen Sie, es iſt halb ſieben Uhr vorüber. Unterſuchen Sie einmal die Piſtolen da; kann man wohl gegen dieſe Stechſchlöſſer Etwas einwenden?“
Ein Klopfen an der Thüre lenkte unſere Aufmerk⸗ ſamkeit ab, und wir vernahmen jetzt Bakers Stimme.
„Sie haben die höchſte Zeit, O'Malley, der Platz iſt eine gute Stunde von hier.“
Ich ergriff den Schlüſſel und öffnete die Thüre: in demſelben Augenblick ſtand O'Shaughneſſy auf und trat mit einer der Piſtolen in der Hand an's Fenſter.
„Sehen Sie einmal hieher, Baker; welch ein herr⸗ liches Inſtrument das iſt,“ ſagte er mit einer Stimme, worüber ich mich wirklich verwundern mußte, denn ſie verrieth keine Spur von ſeiner Aufregung mehr. Seine


