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Einundſechzigſtes Kapitel. Alles in Ordnung.
Etliche Tage ſpäter, als ich vom Beſuch eines Freundes, der auf einen Vorpoſten kommandirt war, zurückkehrte, holte mich ein Offizier, den ich nur wenig kannte, ein, und ſagte mir, Major O'Shaughneſſy habe mich in meinem Quartier aufgeſucht und mehrere Leute nach mir ausgeſandt.
Da ich mir den Grund ſeiner Eile wohl denken konnte, ſo jagte ich nach dem beſtimmten Orte und traf ihn mitten unter einer Gruppe von Offizieren in ſehr eifriger Unterhaltung.
„Oh, da iſt er ja,“ rief er, als ich herangaloppirte. „Schnell den blauen Frack jetzt herunter und ziehen Sie Ihren ſchönſten ſchwarzen Rock an. Die Sache iſt auf heute Abend um ſieben Uhr feſtgeſetzt, und wir haben keine Zeit zu verlieren.“
„Ich verſtehe,“ ſagte ich,„und werde Sie nicht warten laſſen.“ Damit ſprang ich vom Sattel und eilte in mein Quartier, wohin mir O'Shaughneſſy ſogleich folgte. Er ſchloß die Thüre hinter ſich zu, drehte den Schluſſel ſorgfältig um, ſetzte ſich mit verſchränkten Armen an den Tiſch und ſchien in tiefe Betrachtungen verſunken. Während ich meine Toilette machte, beant⸗ wortete er mir keine meiner verſchiedenen Fragen über Trevyllians Ankunft oder über den Ort des Rendezvous und dergleichen andere Dinge.
Seine Aufmerkſamkeit ſchien eine ganz andere Rich⸗ tung genommen zu haben, und die wenigen Worte, die er undeutlich vor ſich hinmurmelte, ſtanden nicht in der entfernteſten Beziehung mit dem wichtigen Gegenſtand, den wir vor uns hatten. 3
„Ich habe hier ein paar Briefe geſchrieben, Herr Major,“ ſagte ich, meinen Pult öffnend;„im Fall mir Etwas zuſtoßen ſollte, ſo werden Sie wohl die Güte


