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„Dann haben Sie Trevyllian dieſen Morgen ge⸗ prochen?“
„Nein, Beaufort traf mich im Dorfe; inzwiſchen ſcheint die Sache immer noch nicht zu Ende gehen zu wollen, denn Trevyllian iſt auf Fourage nach Lesca aus⸗ geſandt worden; doch kann er nicht lange ausbleiben; aber um Gotteswillen, laßt mich jetzt Etwas frühſtücken.“
Während O'Shaughneſſy einen Angriff auf die be⸗ reit ſtehenden Fleiſchſpeiſen unternahm, ſchwatzten die andern in kleinen Gruppen, alle aber blickten fröhlich und vergnügt drein, wie Leute, die ihren Freund aus einer drohenden Gefahr gerettet haben. Mir ſelbſt ſchwoll das Herz gegen die lieben, theilnehmenden Freunde um mich her.
„Wie hat Conyers uns in dieſer Verwicklung helfen können?“ war meine erſte Frage an O'Shaughneſſy, als wir wieder allein waren.
„Ich darf hierüber nicht reden, Charley. Aber ſeyen Sie verſichert, daß die Triebfedern, die in Be⸗ wegung geſetzt wurden, damit Trevyllian ſich ſtellt, durchaus ehrenhaft ſind.“
„Ich bin zufrieden.“
„Es bleibt uns jetzt nichts mehr übrig, als die Sache ſo ſchnell als möglich abzumachen.“
„Das verſteht ſich,“ antwortete ich,„denn wir werden wohl am Beſten thun, das Ding vor Sir Ar⸗ thurs Rückkehr in's Reine zu bringen.“
„Sehr wahr, aber jetzt, O'Malley, gehen Sie zu Ihren Leuten; dadurch wird dem Gerede am ſchnellſten ein Ende gemacht.“
Der Rath war gut und ich befolgte ihn auf der Stelle. Mit leichtem Herzen und fröhlichem Gemüth ſpeiste ich am Offizierstiſche; denn mochte kommen, was da wollte, ſo viel durfte ich gewiß ſeyn, daß meine Ehre kein Makel treffen konnte.


