Teil eines Werkes 
5. bis 8. Bändchen (1846)
Entstehung
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wirklich als einen Mann, der über allen gemeinen Schick⸗ ſalswechſeln ſtehe, und verehrten ihn als ein übermenſch⸗ liches Weſen.

zzll viendra et puis« rief der junge Franzoſe einmal ums andere. Die Anſicht, daß wir der über⸗ wältigenden Macht des Kaiſers erfolgreichen Widerſtand leiſten können, würde er verlacht, vielleicht ſogar verach⸗ tet haben, und ſo ließ ich ihn denn ungeſtört prohezeien daß bald die Zeit des Unglücks für uns kommen werde, wo wir, nach Liſſabon zurückgetrieben und zur Räumung der Halbinſel gezwungen, nur mit Hülfe einer Kapitu⸗ lation unſre Rückkehr nach England bewerkſtelligen können. Alles dies war lächerlich genug, zumal aus dem Munde eines neunzehnfährigen, verwundeten, im Elend und in der Gefangenſchaft ſich befindenden Jünglings; aber nähere Bekannntſchaft mit ſeiner Nation hat mir bewie⸗ ſen, daß St. Croir keine Ausnahme, ſondern die Regel war. Die Ueberzeugung von endlichem und entſcheiden⸗ dem Erfolg ihrer Armeen, wie furchtbar auch augen⸗ blickliche Unfälle ſich geſtalten mögen, finden ſich bei allen Franzoſen ſammt und ſonders; ein Sieg heißt bei ihnen eine Croberung; eine Niederlage wenn ſie durch ir⸗ gend einen Zufall getrieben worden, eine ſolche anzuer⸗ kennen eine Fatalität.

Ich war zu jung und namentlich ein zu junger Soldat, um dieſe alberne Selbſtüberſchätzung mit der gebührenden Ruhe zu ertragen, deßwegeun ſuchte ich auch wo möglich das Geſpräch von dem ſtreitigen Punke der Nationulüberlegenheit auf andere Gegenſtände überzu⸗ lenken. St. Croix hatte trotz ſeiner Jugend als Page am glänzenden Tuilerienhof viel von der Welt geſehen; die Szenen, die an ſeinen Augen vorübergingen, waren berechnet einen ſtarken Eindruck zu machen, und er ver⸗ kürzte mir den Marſch durch manche Anekdote aus ſei⸗ nem früheren Leben.

Apropos, Sie haben verſprochen mir von Ihrer Verbannung zu erzählen; wie ging dies zu, St. Croix?