Teil eines Werkes 
5. bis 8. Bändchen (1846)
Entstehung
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knirſchte dann, denn Sprechen kann ich es nicht nennen das einzige WörtleinGehl

Ich wartete keinen zweiten Befehl ab, ſondern rannte mit einem Anſatz über den Zaun hinweg und war, als der Tag anbrach, viele Stunden von Saint⸗ Cloud entfernt.

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Einundfünfzigſtes Kapitel. Der Marſch.

Zweimal ertönte die Reveil, die Pferde knirſchten ungeduldig in ihre Zügel, und meine Leute warteten auf den Befehl zum Aufſitzen, eh' ich mich aus dem tiefen Schlaf, in den ich verfallen war aufrütteln konnte. Der junge Franzoſe und ſeine Geſchichte hatten mir in meinen Träumen vorgeſchwebt, und als ich erwachte, war die Figur des neben dem Kohlenfeuer ſchlummern⸗ den das Erſte, was mir in die Augen fiel. Da lag er, allem Anſchein nach ſo vollſtändig ohne Bewußtſeyn ſei⸗ nes Schickſals, als lebte er noch in den prachtvollen Hallen und vergoldeten Sälen der Tuilerien; auf ſeinen bleichen, ſchönen Zügen lag ein friedſames Lächeln, gleich als hätte er einen angenehmen Traum von frü⸗ heren Tagen; ſeine langen Haare ſielen in üppigen Lo⸗ cken über ſeinen Nacken und ſein lichtbrauner, an den Spitzen leicht gekräuſelter Schnurrbart gab dem milden jugendlichen Geſichte einen gewiſſen trotzigen Stolz, wel⸗ cher ihm ſehr ſchön anſtand. Aus ſeinem offenen Frack ſah ein blaues, ſchmales Band hervor, das er am Halſe trug. Ich konnte der Neugierde nicht widerſtehen zu ſehn, was es bedeuten ſollte, zog es daher ſachte hervor und bemerkte, daß ein kleines Miniaturbild daran be⸗ feſtigt war. Es war ſchön gemalt und mit Brillanten von einigem Werth eingefaßt; ich ſah auf den erſten

lick denn ich hatte ſchon mehrere Abbildungen von