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geſetzten Wegen auf einem Punkte angelangt, zu welchem
uns die Familie mit ihrer ganzen Gewandtheit und Ge⸗ ſchicklichkeit bis jetzt nicht hatte bringen können. Die Unterhaltung kam auf's Neue in Fluß und in einigen Minuten war jede Spur von Zwietracht verſchwunden.
Ich fuͤhlte mich allmählig immer geneigter, meine Huldigungen der ſchmachtenden Matilda zuzuwenden, und indem ich meine Stimme zu einem Flüſtern dämpfte, eröffnete ich eine Liebeswerbung der allerentſchiedenſten Art, Fanny hatte inzwiſchen neben Sparks Platz genom⸗ men, und aus den leiſen Tönen ihres Geſprächs konnte ich entnehmen, daß ſtie ähnlich beſchäftigt waren. Der Major nahm den„Boten aus dem Süden“ in die Hand und ſchien ſich ganz in Betrachtung deſſelben zu vertiefen, während Mrs. Dalrymple ſelbſt ihr holdes Haupt in einer Stickerei begrub, ſo daß ſie nichts mehr hörte und ſah.
Leider weiß ich nur ſehr wenig mehr von dem, was zwiſchen mir und meiner ſchönen Nachbarin abgehandelt wurde, blos ſo viel kann ich ſagen, daß, als um zwölf Uhr,(eine Stunde ſpäter als gewöhnlich) das Abendeſſen angekündigt wurde, ich auf dem Sopha ſaß, meinen Arm um ihren Leib geſchlungen, meine Wange ſo nahe an der ihrigen, daß bereits ihre lieblichen Locken meine Stirne beruͤhrten und ihr Athem mein glühendes Ge⸗ ſicht fächelte.
„Endlich das Abendeſſen,“ rief der Major, um uns aus unſerem Wonnerauſch zu erwecken und ohne unbe⸗ obachtet bleiben zu wollen.„Das Eſſen, Sparks, kommen Sie jetzt, O'Malley; es wird eine gute Weile anſtehen, bis wir uns wieder ſo traulich beiſammen treffen.“
fio vielleicht nicht ſo gar lange,“ bemerkte ich pfiffig.
„Höchſt wahrſcheinlich nicht,“ echoete Sparks in der⸗ ſelben Tonleiter. 3
„Ich habe Fanny einen Antrag gemacht,“ flüſterte er mir in's Ohr.


