Teil eines Werkes 
1. bis 4. Bändchen (1846)
Entstehung
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Ich will mich hängen laſſen, wenn ich das thue, ſagte ich, da mir jetzt klar vor Augen ſtand, wie es mit dem Ruf meiner ſchönen Freundinnen beſchaffen war.Aber, Power, thun Sie mir jetzt die Freund⸗ ſchaft und helfen Sie mir durch, jedoch auf eine Art, welche die Maͤdchen nicht beleidigen kann.

Nun, wir wollen ſehen, verſetzte er;wir wollen Morgen früh ſehen; indeſſen ſeien Sie verſichert, daß die Sache nicht ſo leicht iſt, als Sie auf den erſten Anblick glauben möchten. Dieſe rechtſchaffenen Leute ſtnd ſchon ſo oft hinters Licht geführt worden, daß man bereits keine Liſt mehr entdecken kann, die nicht ſchon gegen ſie gebraucht worden wäre. Hier kommen Sie nicht durch mit gewöhnlichen Ausflüchten, als z. B. Ihre Familie geſtatte es nicht Sie haben ganz und gar keine Ausſichten Sie ſeien nach Indien commandirt Sie ſeien bereits verlobt Sie haben Nichts als

Ihre Gage Sie ſeien zu jung oder zu alt Alle

dieſe Gründe, die bei jeder andern Familie durchgreifen würden, helfen hier Nichts. Ebenſo wenig könnte es Ihnen hier nützen, wenn Ihnen der Doktor einen Schein ausſtellte, daß Sie periodiſchem Wahnſinn unterworfen ſeien; daß Sie Anfälle von Raſerei haben, in welchen Sie den Leuten die Kehle abſchneiden wollen u. ſ. w. Nein, mein Lieber, über ſolche Kleinigkeiten ſind ihre erhabenen Seelen hinaus. Sie fragen nichts nach Ein⸗ willigung von Verwandten, nach Vermögen. Alter, Ge⸗ ſundheitsumſtänden, Ausſichten, Klima oder Gemüths⸗ art. Sie halten nun einmal ſteif und feſt die Ehe für eine Lotterie und ſind in Betreff der Nummer, die ihnen zufällt, nicht abergläubiſch; wenn ſie nur überhaupt ein Loos bekommen, ſo ſind ſie zufrieden.

Nun, wenn das Alles wahr iſt, ſo ſcheint mir kein Ausweg mehr möglich, außer daß irgend ein guter Freund mir den Gefallen thut, mich todt zu ſchießen.

Auch dieſes Mittel iſt bereits zu abgenützt. Wie habe ich das zu verſtehen?

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