Teil eines Werkes 
1. bis 4. Bändchen (1846)
Entstehung
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257 Zuſammenkünften mit den jungen Ladies jemals zugegen geweſen?

Ich glaube nicht, daß es Brauch iſt, ein Mäd⸗

en vor der Mamma zu küſſen. 1Davon ſpreche ich nicht; ich meine blos Galan⸗ erie. Nun, galant hat ſie mich vermuthlich wohl ge⸗ ehen.

Höchſt fatal das! doch ein einziger Punkt ſpricht zu Ihren Gunſten; denn da Ihre Huldigungen ſich nicht entſchieden auf die eine oder andere Seite wandten, das Geſetz aber, wenigſtens vor der Hand, Vielweiberei nicht geſtattet

Ei was. Sie wiſſen doch, daß ich an's Heirathen nicht dachte.

Aber die Mädchen dachten daran.

O Gott bewahre!

Ich ſage Ihnen, ſie dachten daran. Was wollen Sie wetten, daß der Major Sie, ſobald er von der Ankunft des Transportſchiffes hört, um Ihre Abſichten fragt, wie er es zu nennen pflegt?

Bei Gott, da erinnern Sie mich an Etwas; er fragte mich heute Abend, ob er mich nicht Morgen auf ein paar Minuten allein ſprechen könnte. Ich dachte aber, es handle ſich um einen verwünſchten Kaſten mit Feldbedarf oder ſonſt Etwas von ſeinen hölliſchen Ver⸗ kaufsartikeln, die er mir alle Tage aufſchwatzen will, obgleich ich ihm ſchon ſo viel Bagage abgekauft habe, daß, wenn jeder Offizier ſo viel hätte, wenigſtens zwei Ar⸗ meen nöthig wären, um die Effekten zu tragen.

Armer Junge, rief jetzt Power aufſpringend, wie konnten Sie ſo in die Falle gerathen? Hierauf begann er in näſelndem Feiertone:

In den Stand der heiligen Ehe wollen ſich be⸗ geben Charles O'⸗Malley von Sr. Maj. 14. Regiment und Dalrymple, Jungfrau aus dieſer Stadt. Lever, O'Malley. J. 17