Teil eines Werkes 
1. bis 4. Bändchen (1846)
Entstehung
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mir jetzt vor Allem, in welche von beiden Sie verſchoſſen ſind, wie wir im Weſten zu ſagen pflegen, dann kann ich Sie vielleicht überführen.

O was das betrifft, ſagte ich lachend,ſo bin ich auf keiner Seite ſehr weit gegangen.

Matilde hat es bei Ihnen wahrſcheinlich mit Cowley verſucht, nicht wahr? Ach, Sie werden ja roth: es gibt Herzen, die leben und lieben allein! armer Junge, Sie haben alſo angebiſſen. Um Gotteswillen, wie iſt

das in zehn Tagen möglich geweſen! Sie hätte höchſtens in einem Monat ſo weit kommen dürfen. Und wie jugendlich ſchwärmeriſch, um nicht zu ſagen thöricht, ſich mit Poeſie fangen zu laſſen! Mein lieber Meiſter Charley, wenn die Kirchthumrennerin es ihrem Galwayer Herzen angethan hätte, das hätte ich eher natürlich ge⸗ funden: das Mädchen in dem grauen Reithabit, das den Muddidero ſingt, hätte die Auserkorne werden müſſen. Doch halt, beim heiligen Georg, es ſcheint mir faſt, es iſt auch hier nicht richtig. Wenn man genau unter⸗ ſucht, ſo findet ſich in Ihrem Herzen auch für die ſchwarze Dame ein zartes Plätzchen.

Alles Läugnen oder Geheimhalten half einem ſo ſcharfſichtigen Freunde gegenuber, Nichts. Ich füllte mir alſo ein Glas Grog und leerte mein ganzes Herz vor ihm aus: ich erzählte ihm, wie ich es die ganze letzte Zeit uͤber hier getrieben, und nachdem ich meine Beichte vollendet hatte, ſaß ich ſchweigend da und er⸗ wartete Powers Urtheil, gleich als ſtände ich vor einem Geſchwornengericht, das über mein Leben zu entſcheiden

ätte. 3Haben Sie je geſchrieben? 3

Nein, höchſtens ein paar Zeilen auf Theaterbillets oder etwas der Art. 4

Haben Sie Abſchriften von Ihren Briefen?

Gott bewahre! Aber was meinen Sie damit?

Iſt Mrs. Dalrymple bei Ihren zäͤrtlichen