Teil eines Werkes 
1. bis 4. Bändchen (1846)
Entstehung
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„Verdammter Schlingel, wo biſt Du?“ rief der General, der weit und breit Nichts von einer Schild⸗ wache ſehen konnte.

„Hier, hier, antwortete mein Vater, zund es iſt ein verteufelt kalter Platz; hätte ich nicht meine Pfeife, ſo wäre ich verloren.“

„Bei dieſen Worten fing der General an zu lachen, ſo daß er beinahe vom Pferde ſiel, und auch der Dra⸗ goner hinter ihm lachte, obſchon dies eigentlich nicht erlaubt war, eben ſo laut wie er.

„‚Du biſt eine drollige Schildwache,“ ſagte der Ge⸗ neral, ſobald er wieder ſprechen konnte.

„Ei der Teufel, ſie haben mir wenig Witz im Kopf gelaſſen,“ antwortete mein Vater, ‚mit all' dieſem Dril⸗ len und Paradiren und Patrouilliren bei Nacht auf den Straßen herum.“

„Und iſt das die Art, wie Du Deinen Offizier begrüßeſt? fragte der General.

„Allerdings,“ ſagte mein Vater, ‚man hat mich nicht mehr Höflichkeit gelehrt.“*

„‚Zu welchem Regiment gehörſt Du?e fragte der General.

„Zum Northeork, Gott und der heiligen Jungfrau ſei es geklagt, antwortete mein Vater mit einem Seufzer.

„Es darf ſtolz auf Dich ſein,“ ſagte der General.

„Thut mir leid, verſetzte mein Vater betrübt: ‚es könnte wohl ſeyn, daß ſie mich nicht länger behalten wollten.“

„Nun, mein guter Burſche, ſagte der General, zich habe zwar ganz und gar keine Zeit hier zu ver⸗ ſchwenden, aber eine gute Lehre will ich Dir doch geben, bevor ich gehe. Wenn ein Ofſtzier bei Dir vorbeikommt, ſo biſt Du verpflichtet das Gewehr gegen ihn zu prä⸗ ſentiren.“

„Ei, Sie ſcherzen wohl, Herr General, meinte mein Vater.