Teil eines Werkes 
1. bis 4. Bändchen (1846)
Entstehung
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große Vorbereitungen zu einer Schlacht. Patrouillen mußten die Straßen ſauber halten, und an jeder Bie⸗ gung des Wegs, auf jedem Hügelchen wurden Schild⸗ wachen aufgeſtellt, um Zeichen zu geben, wenn die Bauern herannahten. Meinen Vater poſtirten ſie an der Brücke von Drumsnag, im wildeſten, ödeſten Theile der ganzen Gegend, wo rings herum Nichts als Berge mit Ginſter waren und über einen derſelben die Straße hinlief.

„Nun, das iſt luſtig,“ ſagte mein Vater, als ſie ihn dort allein ließen, ohne eine menſchliche Creatur, mit der er ſprechen kannte, und keine Branntweinſchenke auf zehn Meilen in der Runde, zein kalter Spaß,' ſagte er, ‚für einen Wintertag, und wahrlich, ich habe beinahe im Sinn, Euch den Rüucken zu drehen.“

„Er ſtellte ſein Gewehr an die Brücke, zündete ſeine Pfeife an, ſetzte ſich unter einen alten Baum und ſing an über ſeine Lage nachzudenken.

„O/' ſagte er, ‚verdammt ſchlechtes Geſchäft, dieſes Soldatenhandwerk, und der Teufel hole den Hammer, der den Schilling prägte, für den ich mich anwerben ließ;« denn es war ihm gar nicht wie dem Pfaffen am Oſtertag.

„In demſelben Augenblick kam ihm ein Geräuſch näher; er horchte, aber noch ehe er auf die Beine kom⸗ men konnte, ritt der General, der alte Coſoon, heran, und hinter ihm eine Ordonanz.

„Wer da?' ruft mein Vater.

„‚Die Runde,“ antwortete der General, indem er ſich auf allen Seiten nach der Schildwache umſah, denn mein Vater ſaß ganz behaglich unter dem Baume.

„Was für eine Runde? fragte mein Vater.

„Die große Runde, ſagte der General noch er⸗ ſtaunter als zuvor.

‚So paſſirt, große Runde und Gott ſegne Dich,“ ſagte mein Vater, ſeine Pfeife wieder in den Mund ſteckend, denn er meinte, es ſey jetzt Alles vorüber.