Teil eines Werkes 
1. bis 4. Bändchen (1846)
Entstehung
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ich hörte, wie Sir George die Ordonnanz zu ſich rief. Ich blickte auf, und ſah weit voran Webber kourbettiren, und alle möglichen Reiterkünſte verſuchen. Die Cntfer⸗ nung zwiſchen dem General und mir war jetzt ſo klein, daß ich ſolgendes Geſpräch zwiſchen ihm und der Or⸗ donnanz hören konnte.

„Er iſt alſo nicht in Uniform?“

„Nein, Sir, er trägt einen runden Hut.“

„Einen runden Hut!“

„Seine Schärpe—

„Degen und Schärpe! Das iſt zu arg, ich muß jetzt wiſſen, wer es iſt. Reite ihm nach.“

„Wie befinden Sie ſich, Herr General?“ rief Web⸗ ber, waͤhrend er gegen die Bäume zuritt.

„Halten Sie, Sir,“ ſchrie Sir George.

„Guten Tag, Sir George,“ entgegnete Webber, ſich zurückziehend..

„Warte hier ein wenig, Lucy,“ ſagte der General, indem er ſeinem Pferd die Sporen gab und davon ga⸗ loppirte, höchſt erbittert über eine ſolch offene und freche Uebertretung ſeiner gemeſſenſten Befehle.

Webber jagte nach einem tiefen Grunde hinab, wo die Straße zwiſchen zwei mit Ginſter bewachſenen Hü⸗ geln hinlief und ſofort in den dichteſten und verwickeltſten Theil des Parks führte. Sir George rannte kühn hinter ihm her, und in weniger als einer halben Stunde hatte ich beide aus dem Auge verloren. Ich ſelbſt konnte mich von meinem Staunen über Franks Schlauheit nicht ſo bald erholen, und wußte nicht, was ich nunmehr be⸗ ginnen ſollte.

„Jetzt oder nie,“ ſagte ich endlich, indem ich keck voranritt, und im nächſten Augenblick befand ich mich an Miß Daſhwoods Seite.

Ihre Verwunderung über mein plötzliches Erſcheinen ſteigerte meine eigene Verwirrung dermaßen, daß lich

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