Teil eines Werkes 
1. bis 4. Bändchen (1846)
Entstehung
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nach dem Parke auf, wo zwei Regimenter Cavallerie und einige Corps Artillerie gemuſtert werden ſollten.

Die Revue war ſchon vorüber, als wir auf dem Exercierplatze ankamen, und wir ritten nun langſam dem Ende des Parkes zu, um auf der Chauſſée nach Dublin zurückzukehren. Auf einmal bemerkten wir einige hundert Schritte vor uns einen Offizier und eine Dame, beide zu Pferd und hinter ihnen einen Dragoner als Or⸗ donnanz.

„Da iſt er ja,“ ſagte Webber;„ich will doch ſehen, ob er mich nicht zum Mittageſſen einlädt, wenn ich mich ihm jetzt in den Weg werfe.“

Wen meinen Sie?“ fragte ich.

„Nun, wen anders, als Sir, George Daſhwood? — ca voilà! Miß Lucy. Das Engelskind reitet ja ganz vortrefflich, ſitzt wie ein Püppchen auf ihrem Pferde. O Malley! um mein Herz iſt es geſchehen, ſo wahr ich lebe, ſie hat es mir angethan.“

„Sehr möglich,“ ſagte ich,„auch habe ich noch einen anderen Freund, der dieſe Neigung theilt.“ ft„Einen gewiſſen Charles O'Malley in Sr. Maje⸗ ſtä—

„Unſinn, mein Lieber, nein, nein; ich meine einen ganz andern Mann, der auch nach Allem, was ich ſehe, zu den beſten Hoffnungen berechtigt iſt.“

„O, was das betrifft, ſo ſchmeicheln wir uns, hierin keine bedeutenden Hinderniſſe zu finden.“

3„Wie ſo?“

„Die Sache iſt ganz einfach. Es gehört zu dieſem Geſchäft, wie zu allen ähnlichen, hauptſächlich ein ſehr entſchiedener Wille; ſein Handeln und Dulden trägt nach Lindley Murray immer den Sieg davon. Sagen Sie ihr drei Wochen lang alle Tage, daß Sie ein Engel ſei; im Anfang wird ſie ein wenig darüber lachen, aber am Ende glaubt ſie's. Sagen Sie, daß Sie nicht die geringſte Ausſicht auf ihre Gegenliebe haben, aber den⸗

Lever, O'Malley. I. 15